Fotoausstellung: “Das führt alles zu nix”

Von 4. Februar bis 8. Mai 2011 sind in der Galerie Westlicht in Wien Bilder von Thomas Bernhard fotografiert von Sepp Dreissinger zu sehen:

„Thomas Bernhard. Das führt alles zu nix“

Fotoausstellung in Wien: Thomas Bernhard "Das führt alles zu nix"

Fotoausstellung in Wien: Thomas Bernhard "Das führt alles zu nix"

Thomas Bernhard (1931-1989) gehört zu den wichtigsten österreichischen Schriftstellern und wurde mit seinen Romanen, Erzählung und Theaterstücken, deren Veröffentlichungen und Aufführungen zu vielen Skandalen führten, weit über die Grenzen des deutschsprachigen Raums bekannt. In rund 120 Bildern lernt man in der Ausstellung bei Westlicht die Person Thomas Bernhard, um die sich immer viele Gerüchte rankten, näher kennen. Der Schriftsteller wird an Orten und mit Personen gezeigt, die für ihn in verschiedenen Lebensabschnitten wichtig waren.

Geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, um automatisch über interessante Fotoausstellungen informiert zu werden…

Sepp Dreissinger, Gründungsmitglied der Salzburger Galerie Fotohof, hat in seiner fotografischen Laufbahn viele Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur portraitiert, niemanden jedoch so ausführlich wie Thomas Bernhard. Irgendwann in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte sich Sepp Dreissinger in den Kopf gesetzt, Thomas Bernhard, der, wie man so sagte, keinen Menschen empfängt, alleine in seinen Vierkanthof lebte und arbeitete, zu fotografieren.

Fotoausstellung und Filmtrailer

Neben den Bildern wird in der Ausstellung der 40-minütige Trailer zudem Film „Und, also, aber. Reden über Thomas Bernhard“ von Sepp Dreissinger gezeigt. Dort kann man in Interviews mit 60 Personen, Freunden ebenso wie Familiemitgliedern oder Nachbarn viel Interessantes über den Dichter erfahren.

  • Galerie Westlicht, Schauplatz für Fotografie
  • Westbahnstraße 40, Wien
  • www.westlicht.at

Fotoausstellung: Rocker im 21. Jhdt.

Anzenberger Gallery zeigt Horst A. Friedrichs “OR GLORY – 21st Century ROCKERS”

Rocker im 21. Jahrhundert - (c) Horst Friedrichs/Anzenberger

Rocker im 21. Jahrhundert - (c) Horst Friedrichs/Anzenberger

Klicken Sie hier, um automatisch über neue Termine und Tipps für Hobbyfotografen informiert zu werden.

Englands Rockerszene im Portrait zeigt die neue Ausstellung in der Wiener Galerie Anzenberger mit den Bildern „Bikes, Birds und Brylcreem“. Elvis Presley, James Dean und Marlon Brando haben die Rockerszene in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Wobei das Phänomen der Rocker in Amerika bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurückgeht.

Am augeprägtesten ist die europäischen Rockerszene in England, wo das traditionsreiche Ace Café in London oder Brighton Beach zu beliebten Szenetreffs avancierten. Diese Szene bildet die Kulisse für die Bilder mit aufregenden Momentaufnahmen britischer Rocker in der Welt des Rock’n’Roll, geprägt von ihrer charakteristischen Kleidung, ihren Motorrädern und natürlich ihrer Musik.

„Or Glory: 21st Century Rockers“ ist auch als Buch erschienen. Preis 30,80 Euro. Außerdem gibt es eine Print Edition in einer Auflage von 50 Stück, die zusammen mit dem Buch für 99 Euro verkauft wird.

Fotoausstellung Wien – alle Details:

Fotoausstellung Wien: Nude Visions

Geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, um automatisch über Fotoausstellungen in Österreich informiert zu werden.

zu sehen bei "Nude Visions" in der Galerie Westlicht (anonym, ohne Titel, um 1928, (c) Münchner Stadtmuseum)

zu sehen bei "Nude Visions" in der Galerie Westlicht (anonym, ohne Titel, um 1928, (c) Münchner Stadtmuseum)

Schon 2010 war die Ausstellung „Nude Visions“ im Münchner Stadtmuseum ein Riesenerfolg. Jetzt sind die mehr als 250 Fotografien, Bücher und Mappen mit zahlreichen Aktstudien bis zum 30. Januar 2011 in der Galerie Westlicht – Schauplatz für Fotografie in Wien zu sehen.

„Ohne Zweifel vermag nichts den Blick so auf sich zu lenken, wie der nackte menschliche Körper“. Mit dieser Äußerung kündigt Westlicht seine Ausstellung an, die von der unvergessenen Marilyn Monroe als Pin-up Girl, bis zu Revuegirls aus den Jahre 1955, den männlichen Aktselbstbildnissen des österreichischen Fotografen Rudolf Koppitz aus dem Jahr 1925

Fotoausstellung Nude Visions zeigt: Bert Stern, Marilyn Monroe aus der Serie: The last sitting, 1962, (c) Bert Stern

Fotoausstellung Nude Visions zeigt: Marilyn Monroe aus der Serie: The last sitting, 1962, (c) Bert Stern

oder den romantischen Fotos anonymer Künstler dem Besucher ein umfassendes Bild eines wichtigen Bereichs der Fotokunst bietet. Kein Genre der Akt- und Nacktfotografie, das man in dieser Ausstellung nicht finden würde. Sie zeigt die Rolle des unverhüllten Menschen im Blick der Fotografen in den letzten 150 Jahren mit Bildern berühmter Fotografen wie Juergen Teller, Will Mc Bride oder Helmut Newton aber auch von vielen ihrer unbekannten Kollegen.

Alle Infos zur Fotoausstellung Nude Visions auf www.westlicht.at

Kerzenlicht fotografieren und Lichtstimmung auf Fotos

Voraussetzungen für Ihre Digitalkamera, um Kerzenschein und Lichtstimmungen mit eigenen Einstellungen gut fotografieren zu können:

  • Stativ für Digitalkamera (flexible Ministative gibts ganz günstig, bei Amazon unter € 10,-)
  • ISO-Werte beeinflussbar (Der ISO-Wert ist prinzipiell bei jeder Digitalkamera manuell einstellbar und gibt Auskunft über die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Das heißt bei schlechten Lichtverhältnissen wie in dunklen Räumen können Sie versuchen, den ISO-Wert zu erhöhen, z. B. von 100 auf 400, maximal auf 800. Es entsteht zwar ein leichtes Bildrauschen, dafür hält man die Lichtstimmung gut fest.)
  • Selbstauslöser bei Digitalkamera (damit das Motiv nicht beim Abdrücken verwackelt)

Kerzenlicht fotografieren und Fotos von Lichtstimmung:

Kerzenlicht fotografieren mit Automatikblitz, Langzeitsynchronisation, erhöhtem ISO-Wert und Nachtaufnahme-Modus.

Kerzenlicht fotografieren mit Automatikblitz, Langzeitsynchronisation, erhöhtem ISO-Wert und Nachtaufnahme-Modus.

Die meisten Digitalkameras haben vorgefertigte Szeneeinstellungen wie „Portrait bei Kerzenlicht“, „Nachtszene“ oder „Portrait bei Nacht“. Mit diesen Einstellungen gelingen meistens schon ganz gute Fotos. Wenn Sie die Kameraeinstellungen selbst beeinflussen möchten, versuchen Sie diese Fototipps für Lichtstimmungen:

  • Schalten Sie am besten den Blitz ihrer Digitalkamera aus, um den typischen Kerzeneffekt am Foto festzuhalten. Ohne Blitz empfiehlt sich ein Stativ, um das Verwackeln der Kamera zu verhindern. Auch mit Stativ würden Sie beim Drücken des Auslösers ein wenig wackeln – darum erzielt man die besten Fotos, wenn der Selbstauslöser aktiviert wird.
  • Sie möchten nicht ganz auf den Blitz verzichten, mit dem automatischen Blitz werden die Fotos aber zu hell? Bei den meisten Digitalkameras können Sie die Blitzintensität händisch ändern: Beim Symbol +/- können Sie die Intensität reduzieren oder erhöhen.
  • Manche Digitalkameras verfügen über den Blitzmodus „Langzeitsynchronisation“. Hier wird das Umgebungslicht mit leichtem Blitz sehr natürlich festgehalten, und die natürliche Lichtstimmung kommt optimal zur Geltung.
  • Wenn die Lichtstimmung am Foto noch immer zu schwach wirkt, deaktivieren Sie den Blitz und erhöhen Sie den ISO-Wert Ihrer Kamera – auch hier ist es besonders wichtig, mit Stativ und Selbstauslöser zu fotografieren, um scharfe Fotos zu erhalten (Details zum ISO-Wert siehe oben).
  • Bei all diesen Methoden lohnen sich ein paar Probefotos, so entdecken Sie für sich selbst, wie Sie die jeweilige Lichtstimmung oder das Kerzenlicht am besten fotografieren können.

Vor Silvester lesen Sie, wie Sie ein Feuerwerk fotografieren können – geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, um automatisch über diesen Beitrag informiert zu werden.

8 Tipps für gute Bewerbungsfotos

Jede Woche neue Fototipps: jetzt für automatische E-Mail-Benachrichtigung oder RSS-Feed anmelden.

Sie sind auf Jobsuche und brauchen gute Tipps für die Bewerbung? HappyFoto zeigt Ihnen, wie Sie ein gutes Bewerbungsfoto machen. Denn ganz egal, ob Sie sich über klassische Stellenanzeigen oder eine Online-Jobbörse bewerben – der erste Eindruck zählt immer. Personaler achten beim Bewerbungsfoto besonders auf Ihre Ausstrahlung, den Gesichtsausdruck, Kleidung und Qualität sowie Format des Fotos. Damit Sie bei all diesen Kriterien auch ordentlich punkten, hier 8 Tipps für gute Bewerbungsphotos.

Fototipps für Bewerbungsfotos

Leicht schräger Oberkörper und ein offenes Lächeln - so wirken Sie sympathisch!

  1. Kleidung fürs Bewerbungsfoto: Stimmen Sie die Kleidung auf das Berufsbild ab: Kostüm oder Anzug in der Finanzbranche, modernes Outfit bei kreativen Berufen. In allen Fällen aber auf dezente Farben und Muster achten. Für Ihr Bewerbungsfoto sollten Sie sich so stylen, wie Sie das auch beim Bewerbungsgespräch machen würden. Achten Sie auch auf Ihre Frisur und decken Sie Glanzstellen im Gesicht vorm Fotografieren mit Puder ab.
  2. Bitte lächeln: Zeigen Sie sich auf Ihrem Bewerbungsphoto ganz sympathisch und lächeln Sie. Denken Sie einfach an Ihr zukünftiges Einkommen, neues Auto und die berufliche Erfüllung und lassen Sie Ihrer Vorfreude freien Lauf.
  3. Posieren: Egal ob Sie sitzen oder stehen, drehen Sie Ihren Oberkörper leicht seitlich zur Kamera und bemühen Sie sich, nicht zu lungern – halten Sie leichte Körperspannung. Legen Sie Ihre Hände zur Sicherheit auf den Schoß, damit Sie nicht aus Versehen in das Bild geraten. Weitere Fototipps für ein gutes Portraitfoto finden Sie hier.
  4. Licht und Hintergrund: Lassen Sie sich vor möglichst neutralem und hellem Hintergrund fotografieren, das wirkt freundlich. Achten Sie auch auf gute Lichtverhältnisse: am besten in einem hellen Raum und untertags fotografieren.

    Fotos mit hellem Hintergrund wirken besonders freundlich - vermeiden Sie auch Muster und grelle Farben. (c) istockphoto

  5. Kameraeinstellung: Alle gängigen Digitalkameras verfügen über den Modus “Portraitaufnahme” (Symbol Kopf).
  6. Fotografieren: Die Kamera soll nicht zu weit an das Gesicht kommen – sonst wirkt z. B. die Nase zu groß. Gehen Sie lieber einen Schritt zurück und zoomen Sie. Lassen Sie dem Motiv beim Fotografieren genügend Raum und schneiden den Kopf nicht an.
  7. aktuelles Foto: Schicken Sie keinesfalls ein Foto an Ihren potenziellen Arbeitgeber, das älter als zwei Jahre ist. Beim ersten Treffen könnten dann nämlich Details wie eine neue Brille, Frisur oder Bart befremdlich wirken.
  8. Bewerbungsphotos vom Profi: Mit einem Bewerbungsfoto vom Profifotografen unterstreichen Sie ganz klar, wie wichtig Ihnen die Bewerbung und der Job ist. Allerdings ist es heutzutage auch völlig in Ordnung, wenn Sie ein gutes Bewerbungsfoto selbst fotografieren.

Haben Sie ein gutes Bewerbungsfoto gemacht? Wir freuen uns, wenn Sie es uns zeigen. Schreiben Sie einfach einen Kommentar und laden Sie dazu Ihr bestes Bewerbungsfoto hoch.

Wie macht man ein Bewerbungsfoto?

Weitere Fototipps finden Sie hier:

Auf www.monster.at können Sie Ihr Bewerbungsfoto unverbindlich von einem Bewerbungsprofi beurteilen lassen – Infos auf karriere-journal.monster.at

Am Bewertungsportal “Job oder Flop?” kann man die eigenen Bewerbungsfotos bewerten lassen, und auch andere beurteilen. Einfach mal durchklicken – hier sind einige nette Ideen dabei.

Weitere Links:

www.job.at/Magazin/Bewerbung/Bewerbungsfoto

www.karriere-journal.monster.at/bewerbungs-tipps/vorbereitung-recherche/die-groessten-bewerbungssuenden-bewerbungsfoto

www.jobsuche.info/blog/worauf-wird-beim-bewerbungsfoto-geachtet

www.karriere.at/blog/10-tipps-fur-das-perfekte-bewerbungsfoto

www.karriere.at/artikel/194/das-bewerbungsfoto

8 Fototipps: So fotografieren Sie Ihr Baby

Babies sind etwas Wunderbares, und mit gelungenen Fotos macht man Freunden, Bekannten, und vor allem sich selbst eine besondere Freude. Nehmen Sie sich ganz bewusst Zeit, um Ihr Neugeborenes zu fotografieren – mit 8 einfachen Tipps zeigen wir Ihnen, wie man Babyfotos macht.

Gefallen Ihnen unsere Fototipps? Gerne benachrichtigen wir Sie, sobald es neue Tricks fürs Fotografieren gibt. Melden Sie sich hier für automatische E-Mail-Benachrichtigung oder RSS-Feed an.

Babyfotos Tipps

  • Heller Raum: Wenn Sie nicht im Freien fotografieren können wählen Sie einen möglichst hellen Raum mit viel Tageslicht. Blitzlicht soll bei Babies vermieden werden (kann bei sehr jungen Babies auch schädlich sein), stellen Sie also lieber noch zusätzliche Lampen auf.

    Nacktes Baby liegt auf dem Arm des Vaters - Schwarz-Weiß Aufnahme (c) istock

  • Kleidung: Am schönsten sind Fotos, auf denen das Baby nichts an hat. Vergessen Sie hier aber nicht auf kuschelige Decken, um das Baby zu wärmen und beheizen Sie den Raum mehr als sonst.
  • Accessoires: Das Baby braucht kaum Accessoires. Ein Lammfell oder eine schlichte Babydecke, ein süßer Schnuller oder auch ein Kuscheltier reichen völlig aus – und lenken vor allem nicht vom Hauptmotiv des Fotos ab.
  • Perspektive: Wenn Sie das Baby liegend fotografieren ist es besonders wichtig, mit der Kamera auf Augenhöhe des Babies zu gehen. Die Ausnahme macht hier die Vogelperspektive: stellen Sie sich auf einen Stuhl oder eine Leiter und fotografieren Sie das Kind von oben.
  • In Händen halten: Schöne Fotos entstehen auch, wenn ein Elternteil das Kind hält: So kann man verdeutlichen, wie klein das Baby im Vergleich zu den Händen ist.
  • Details fotografieren: Gehen Sie beim Baby-Fotografieren nah ran und achten Sie auf Details. Es muss nicht immer das ganze Baby am Foto sein, auch Ausschnitte wie die kleinen Füße oder ein Teil des Gesichts wirken toll.

    Fototipp: Drücken Sie ab, wenn das Baby wie hier Emotionen zeigt! (c) fotolia

  • Emotionen: Das Baby wird nicht immer nur lachen und fröhlich sein, planen Sie deshalb auch Ruhepausen ein. Drücken Sie aber ruhig auch auf den Auslöser, wenn das Baby weint, unsicher wirkt oder gähnt – Sie werden sehen, dass auch solche emotionalen Babyfotos bezaubernd sind.
  • Kameraeinstellungen: Stellen Sie für ein paar Fotos bei Ihrer Digitalkamera den Modus „Graustufen“ bzw. „Monochrom“ ein – Schwarz-Weiß-Fotos von Babies sind sehr ästhetisch. Mit der Makroeinstellung (Symbol Blume) werden Details stimmiger und der Hintergrund wird unscharf gestellt.

Bevor Sie losfotografieren holen Sie sich am besten noch Inspiration:
von der berühmten Fotografin Anne Geddes und der österreichischen Fotografin Siegrid Cain.

Haben Sie unsere Fototipps für Babies ausprobiert? Wir sind gespannt auf Ihre Fotos und freuen uns, wenn Sie uns Ihr schönstes Babyfoto zeigen: Schreiben Sie einen kurzen Kommentar, dazu können Sie ganz einfach Ihr Babyfoto hochladen.

Hier finden Sie weitere Tipps für süße Babyfotos: www.baby.edelight.de und www.kodak.com

15 Fototipps für Gruppen- und Familienfotos

„Stellt euch mal alle zusammen … und jetzt CHEESE!“ – dieses Szenario kennt man nur zu gut von Familienfeiern und Festen. Bilder, die so entstehen, sind aber meistens enttäuschend: Manche haben die Augen zu, andere verziehen den Mund und die ganze Situation wirkt eher steif. Mit den folgenden einfachen Tipps gelingen Ihre Familien- und Gruppenfotos besser – und das ganz unkompliziert:

Generelle Fototipps für Gruppenfotos

  • Anordnung: Eher knapp zusammenstellen und darauf achten, dass jedes Gesicht sichtbar ist.
  • Perspektive: Bei größeren Gruppen ruhig auch neue Perspektiven ausprobieren – fotografieren Sie vom Balkon oder einer Galerie aus. Dynamische Fotos entstehen, wenn Sie die Personen auf Kommando springen oder winken lassen.
  • CHEESE: Bitte nicht! Lieber die Gruppe unmittelbar vorm Fotografieren auflockern – sie z. B. spontan tanzen lassen, das stimmt fröhlich und lässt natürliche Fotos entstehen.
  • Zeitpunkt: Bei Fotos im Freien auf eine Wolke warten, die die Sonne verdeckt, damit nicht gezwinkert wird.
  • Augen auf: Bitten Sie die Gruppe, die Augen zu schließen und auf Ihr Kommando („1, 2, 3“) wieder zu öffnen. Gleich abdrücken.
  • Serienaufnahme: Aktivieren Sie den Serienaufnahme-Modus Ihrer Kamera – das steigert die Chance auf ein Foto, bei dem alle die Augen geöffnet haben.

    gruppe von menschen

    Gruppenportraits leicht gemacht mit den Fototipps von HappyFoto. (c)istock

Fototipps für Familienfotos

  • Anordnung: Das Familienoberhaupt oder der/die Älteste sollte zentral platziert sein, evt. mit einem Enkerl am Schoß.
  • Verbindung: Damit das Familiengefühl auch am Foto rüberkommt, ruhig auch mal die Hand um eine Schulter legen, sich jemandem zuneigen oder leicht anlehnen. Möglichst nahe aneinander stehen/sitzen, denn Leerräume wirken am Foto größer.
  • Stimmung: Bitten Sie jemanden, eine Familienanekdote zu erzählen. Das lockert die Stimmung auf, und Sie ergattern auch zwischendurch gute Schnappschüsse.
  • Bei Tisch: Fotos beim Essen sind meist unvorteilhaft – warten Sie lieber ab, bis gemütlich ein Glas Wein getrunken wird.
  • Hintergrund: Suchen Sie nicht zwanghaft nach einer weißen Wand – Familienfotos sind authentisch, wenn sie in einer tatsächlichen Szenerie, z. B. auf und neben einer kleinen Couch entstehen.

    Familiengefühl kann am Foto durch Nähe und nette Berührungen gezeigt werden (c) fotolia user monkey business

    Familiengefühl am Foto durch Nähe und nette Berührungen zeigen. (c) fotolia-monkey business

Fototipps für Gruppenfotos

  • Teamfoto: Träger von weißen Hemden eher im Hintergrund bzw. verteilt platzieren, damit keine dominanten hellen Flächen entstehen.
  • Freunde: Lockere Fotos von Freunden entstehen, wenn eine Person im Vordergrund steht und die anderen versetzt im Hintergrund. Achtung – nicht zu weit auseinander stellen, sonst wirkt das Bild zerrissen.
  • Urlaubergruppe: Bei Städtetrips Treppen nützen, um große Gruppen auf ein Foto zu bekommen. Im Urlaub bieten sich auch situationsbezogene Gruppenfotos an: Beim Wandern können sich die Urlauber auf einen Zaun setzen und daneben stellen, zusätzlich kann man im Hintergrund die Hütte anschneiden, wo übernachtet wird. Bei Kleingruppen hilft die Drittel-Regel.
  • Kinder: Ganz nahe zusammenstellen, Hände über die Schultern legen und vor allem mit ihnen kommunizieren und Spaß haben. Wenn sie vertieft und abgelenkt sind zum Herschauen bewegen und abdrücken. Kleine Kinder mit Handpuppen hinter dem Fotografen locken.

Zeigen Sie uns Ihr schönstes Familienfoto oder Gruppenfoto – wir freuen uns, wenn unsere Tipps für Sie hilfreich sind. (Fotoupload in der Kommentarfunktion möglich.)

Gefallen Ihnen unsere Fototipps? Gerne informieren wir Sie automatisch und unverbindlich über neue Tipps und Tricks zum Fotografieren und Gestalten Ihres Fotobuches.

Weitere Tipps zum Planen und Arrangieren von Familienfotos finden Sie hier (auf Englisch).

Tipp für gute Fotos: die Drittel-Regel

Die Drittel-Regel anhand einer Landschaft (c) Wikipedia-User Moondigger

Klicken Sie auf das Bild, um die Linien der Drittel-Regel anhand der Landschaft zu sehen (c) Wikipedia-User Moondigger

Oft wird beim Fotografieren das Zentrum des Interesses auch ins Zentrum des Fotos gesetzt. Das klingt zwar logisch, ist aber nur in wenigen Fällen der richtige Weg, um ein spannendes und interessantes Bild zu gestalten. Versuchen Sie lieber ganz bewusst, Ihr Motiv nicht mittig zu platzieren – als Richtwert dient der „Goldene Schnitt“:

Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt gilt als der Inbegriff von Ästhetik und Harmonie und wird seit langem in Kunst und Malerei eingesetzt. Die Proportionslehre des Goldenen Schnitts wurde als Fototipp zu einer Gestaltungsregel, der sogenannten Drittel-Regel vereinfacht:

  • Teilen Sie Ihr Bild waagrecht in drei gleich große Teile – dritteln Sie die Bildfläche also mit zwei gedachten Linien.
  • Das gleiche geschieht senkrecht: ziehen Sie zwei gedachte Linien, um die Höhe des Bildes zu dritteln.
  • Platzieren Sie Ihr Motiv nun an einem der Schnittpunkte bzw. entlang einer Linie – so werden die Bildabschnitte in ein harmonisches Verhältnis zum Format gesetzt und Sie können bei der Anwendung besseres Fotografieren lernen.

Praktische Fototipps zum Anwenden des Goldenen Schnitts:

  • Landschaft: Der Horizont bzw. Seeufer oder Flussläufe sollten entlang einer waagrechten Drittellinie verlaufen
  • Personen: Bei klassischen Portraits sollten die Augen bzw. bei Gruppenfotos die Köpfe an einer waagrechten Drittellinie platziert sein
  • Natur: Wasserfälle, Bäume, Architekturobjekte oder auch Personen mit Hintergrund an senkrechten Linien platzieren
  • Autofokus: Viele Kameras stellen automatisch den Bildmittelpunkt scharf. Fokussieren Sie also zuerst Ihr Motiv in der Mitte (Auslöser leicht gedrückt halten) und schwenken Sie dann die Kamera – so wird Ihr Motiv scharf.
  • Ausnahmen bestätigen die Regel – der Goldene Schnitt soll nicht zwanghaft eingesetzt werden, bei manchen Motiven wirken bewusst extreme oder symmetrische Motive besser.
  • praktische Hilfe: Bei den meisten Digitalkameras kann man „Gitterlinien“ einblenden – so hat man die Hilfslinien direkt am Display vor sich.

Unsere Fototipps und Neuigkeiten zum Fotografieren erscheinen zweimal wöchentlich – geben Sie hier  Ihre E-Mailadresse an, um automatisch informiert zu werden.

Weitere Tipps und Erklärungen der Drittel-Regel für die Fotografie unter www.digital-photography-tips.net und im Buch von Almut Adler: „Das weibliche Auge – anders sehen, anders fotografieren“ auf Google Books.

Wie fotografiert man ein Portrait?

leicht seitliches Portrait (c) istock

Mit einfachen Tipps zum sympathischen Portraitfoto

Geben Sie hier Ihre Mailadresse ein, um automatisch über Fototipps und Termine für Hobbyfotografen informiert zu werden.

Für ein gut fotografiertes Portrait ist das Motiv genauso wichtig wie der Fotograf. Denn nur wenn sich der oder die Portraitierte auch richtig wohl fühlt, gelingt ein tolles Foto. Eines gleich vorweg: Das gute alte „Cheeese“ hat ausgedient. Denn so werden nur die Augen zugekniffen, es entsteht aber kein natürliches Lächeln. Besser, man sorgt als Fotograf für gute Laune und lockert die Stimmung auf. Dann bekommt man schnell ein natürliches Lächeln, bei dem auch die Augen strahlen.

Fototipps für gute Portrait-Photographie

  • Um eine Person gut zu portraitieren, lohnt es sich, vorher Glanzstellen dezent wegzupudern und abstehende Haare anzulegen.
  • Fotografieren Sie die Person nicht frontal, sondern leicht seitlich. So wirkt das Gesicht zarter und das Motiv spannender.
  • Seitlicher Lichteinfall lässt die fotografierte Person natürlich und harmonisch wirken und gibt eine schöne Form.
  • Experimentieren Sie mit der Perspektive: Gehen Sie leicht in die Knie oder stellen Sie sich auf die erste Stufe einer Leiter – Sie werden staunen, wie anders die Fotos wirken.
  • Probieren Sie verschiedene Hintergründe aus: ruhige Hintergründe wie pastellfarbene Wänden oder großformatige Bilder. Besonders im Freien tun sich tolle Möglichkeiten auf, z. B. blauer Himmel oder eine Blumenwiese.
  • Im Freien ist es besser, das Portrait im Schatten zu fotografieren bzw. auf ein paar Wolken zu warten. Dann herrscht nämlich weicheres Licht, und die fotografierte Person hat nicht das Bedürfnis, die Augen zusammenzuzwicken.
  • Weitere Tipps zu Portraitfotos: Die Drittel-Regel

Hier eine nette Video-Anleitung (auf englisch) für den/die Portraitierten: Wie schaut man auf Fotos gut aus?

Tipps für bessere Fotos: Die Perspektive

Blume aus der Froschperspektive fotografiert (c) photocase

ungewohnt spannend: Blume aus der Froschperspektive

Fotos, die aus Augenhöhe fotografiert wurden, wirken manchmal langweilig. Um aufregende Bilder zu schießen, sollte man sich bewegen und in andere Blickwinkel wechseln. Hier zwei wichtige Fototipps, wie Sie mit dem Aufnahmestandpunkt Ihre Motive ins rechte Licht rücken.

Fotografieren mit Froschperspektive oder Vogelperspektive

  • Froschperspektive: Durch einen tief gelegenen Aufnahmestandpunkt verschiebt sich der Horizont und macht das Foto interessanter. Also in die Knie gehen oder auf den Boden legen und Richtung Himmel fotografieren.
  • Vogelperspektive: Ist die Kamera abwärts gerichtet entstehen Fotos, die aufregend wirken, weil man diese Perspektive nicht oft einnimmt. Von oben herab fotografiert kann die Bildaussage noch verstärkt werden – testen Sie die Perspektiven einfach mal aus.

    Junge Frau aus der Vogelperspektive (c) photocase

    interessant: Frau aus leichter Vogelperspektive

Quelle: „Sehen, Gestalten und Fotografieren“ von Ernst A. Weber, Birkhäuser Verlag Basel (hier zum Buch auf Google Books)

1