Wer kennt das nicht: beim Fotografieren mit der Digitalkamera möchte man alles richtig machen – und aktiviert die Blitzautomatik. Das Ergebnis ist meistens eher deprimierend: überbelichtete Gesichter, wo Äderchen und Rötungen deutlich werden, und der Rest des Raumes ist unterbelichtet. Das liegt daran, dass eingebaute Blitze bei Digitalkameras durchschnittlich 3 – 5 Meter reichen – und nur diesen Bereich gut (manchmal zu gut) ausleuchten. Darum hier die wichtigsten Tipps für den Digitalkamera Blitz und wie sie damit am besten fotografieren:

Blitz ein, Blitzautomatik und Blitz aus: Symbole für Blitz bei Digitalkameras
Die Grundeinstellungen
Jede Digitalkamera hat 3 Grundeinstellungen für das Fotografieren mit Blitz: „Blitz ein“, „Blitz aus“ und „Blitzautomatik“. Bei der automatischen Blitzeinstellung bestimmt die Digitalkamera selbst, welche Licht-verhältnisse herrschen und ob sie den Blitz verwendet oder nicht.

Blitzeinstellung "Langzeitsyn-chronisation"
Manche Digitalkameras verfügen über den Blitzmodus „Langzeitsynchronisation“, das Symbol dafür ist meist ein Kopf mit Sternchen und Blitz. Mit dieser Blitzeinstellung kommt das natürliche Umgebungslicht besser zur Geltung – es wird zwar geblitzt, die Belichtung wird aber natürlicher als mit der Blitzautomatik. Hier empfiehlt sich ein Stativ zum Fotografieren.

Rote Augen Reduktion
„Rote Augen Reduktion“ – diese Einstellung löst einen Vorblitz aus, damit sich die Pupillen verkleinern, so weniger Reflektionen der Netzhaut entstehen und der Rote-Augen-Effekt vermieden wird.
Anwendung von Blitz bei Digitalkamera
Finden Sie das Gleichgewicht zwischen vorhandenem Licht und Blitzlicht, wenn der automatische Blitz ein schlechtes Ergebnis bringt. Digitalkameras bieten viele Einstellungen, um solche Szenen gut zu fotografieren, probieren Sie sie einfach mal aus, um den Vergleich zu sehen:
- Fotografieren Sie ohne Blitz – hier ist ein Stativ hilfreich, damit das Foto nicht verwackelt wird. Wenn Sie jetzt auch noch den Selbstauslöser betätigen lösen Sie ein altes Problem – es sind endlich alle am Foto. Durch das Ausschalten des Blitz der Digitalkamera können Sie auch Stimmung bei gedämpften Licht besser festhalten.
- Die Einstellung „Portrait bei Nacht“ ist bei den meisten Digitalkameras vorhanden. Sie eignet sich zum Fotografieren von Personen in dunklen Räumen oder bei Nacht im Freien, und es werden zusätzlich Rote Augen verhindert.
- Für stimmungsvolle Fotos bieten Digicams auch die Einstellung „Partymodus“, diese Kameraeinstellung funktioniert besonders in stimmungsvoll beleuchteten, dunkleren Räumen gut.
- Stimmungsvolle Lichtverhältnisse können durch das Anpassen der ISO-Werte besser fotografiert werden – mehr dazu lesen Sie bei den Tipps für Fotografieren von Kerzenlicht.
- Wenn Sie bei Tageslicht fotografieren, liegen Sie mit der Blitzautomatik meistens richtig, wenn keine extremen Hell-Dunkel-Verhältnisse vorherrschen.
Stimmungsfotos: Kerzenlicht, Christbaum und Feuerwerk fotografieren
Jetzt in der Weihnachtszeit spielt besonders das Fotografieren bei Kerzenlicht, Fotos von Abendstimmung mit Weihnachtsbeleuchtung und bald das Fotografieren von Feuerwerken eine große Rolle – Fototipps dazu finden Sie nächste Woche auf blog.happyfoto.at. (Hier können Sie den HappyFoto-Blog abonnieren, um automatisch über neue Artikel informiert zu werden.)
Zeigen Sie uns Ihre Fotos! Mit Blitz, ohne Blitz, Partymodus oder Langzeitsynchronisation – wir sind gespannt, wie Sie mit diesen Fototipps Ihr Motiv ins rechte Licht rücken. Schreiben Sie einfach einen kurzen Kommentar und schon können Sie Ihr gelungenes Foto hochladen …