Tipps für Urlaubsfotos: besser fotografieren & ausarbeiten

Halten Sie den Sommer fest – ganz einfach mit Ihrer Digitalkamera:

Blume aus der Froschperspektive fotografiertMit unseren grundlegenden Fototipps können Sie tolle Urlaubsfotos machen. Befolgen Sie einfach unsere Tipps für Sommerfotos, und Sie werden überrascht sein, welche tollen Fotos Sie selbst mit einer ganz normalen Digitalkamera machen können:

Damit Sie an Ihren Urlaubsfotos auch lange Freude haben und sie jederzeit praktisch herzeigen können, lassen Sie die Fotos am besten gleich ausarbeiten. Praktischer als einzelne Fotoabzüge ist ein Fotobuch, wo Sie gleich Texte zu den Fotos schreiben können, und das Fotobuch nach Ihren Vorstellungen individuell gestalten können.

Auf unserem Blog finden Sie auch ganz einfache Anleitungen, wie Sie ein gutes Fotobuch machen (> zu den Tipps für Fotobücher). Aktuelle Angebote für Fotobücher finden Sie hier (>zu den Fotobuch-Angeboten).

Unterwasserkameras: so fotografieren Sie ganz einfach unter Wasser

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Unterwasserkamera Test: praktische & günstige Kompaktkameras

Zubehör und Unterwassergehäuse für Olympus-Kameras

Zubehör und Unterwassergehäuse für Olympus

Waren früher aufwändige Spezialkameras und auch Spezialwissen erforderlich, um seine Erlebnisse in der Unterwasserwelt zu dokumentieren, so lassen sich heute bereits mit recht preiswerten, wasserdichten Kompaktkameras beeindruckende Fotos und Filme vom Geschehen unter der Wasseroberfläche machen. Große, klobige Unterwassergehäuse gehören heute der Vergangenheit an, denn die Tauchgehäuse für die neuen, kompakten Systemkameras sind echte Leichtgewichte, die sich obendrein noch gut bedienen lassen.

Digitale Unterwasserkameras

digitale Unterwasserkamera: Sony Cybershot

digitale Unterwasserkamera: Sony Cybershot

Besonders praktisch sind die neuen kleinen kompakten Aufnahmegeräte, die kein spezielles Gehäuse mehr benötigen. Manche von ihnen sind von einer normalen Kamera kaum noch zu unterscheiden: Sie sind bunt und chic wie kompakte Design-Kameras. Ein gewaltiger Fortschritt in dieser Fotokategorie ist die Live-View-Funktion, die das Motiv auch unter Wasser hell auf dem Monitor zeigt. Viele dieser Kameras besitzen zudem einen speziellen Unterwassermodus, der automatisch durch Steuerung des Weißabgleichs den Aufnahmen den Blaustich nimmt.

Unterwasserfotos: Tipps fürs Fotografieren unter Wasser

Digitale Unterwasserkamera von Olympus

Digitale Unterwasserkamera von Olympus

Mehr als in der allgemeinen Fotografie gilt unter Wasser die Regel: Ran ans Motiv. Das hat mehrere Gründe. Nicht jeder wird gleich den Riesenhai vor der Linse haben, von dem sich auch aus reichlichem Abstand noch ein formatfüllendes Foto schießen lässt. Beim Schnorcheln sind es meist viele kleine Fische, die sich nur aus nächster Nähe ausreichend groß ins Bild setzen lassen. Die instabile Kamerahaltung im Wasser macht die Telefotografie schwierig und erhöht die Gefahr von Verwacklungen, die auch durch Blitzlicht oft nicht kompensiert werden können.

Erfolgsrezept für gelungene Unterweasserfotos:
Mit der Weitwinkeleinstellung nah ran ans Motiv und dann Blitzen.

Unterwasserkameras von Panasonic: Lumix

Unterwasserkameras von Panasonic: Lumix

Der Blitz friert die Bewegung ein und bringt gleichzeitig auch die Farben zurück ins Motiv, die mit zunehmender Tiefe mehr und mehr verblauen und verblassen. Anders als über Wasser ist die beste Zeit für Fotos unter Wasser gegen Mittag bei hochstehender Sonne. Dann ist es am hellsten und die Farben sind am kräftigsten. Eindrucksvoll sind auch Gegenlichtaufnahmen in Richtung Wasseroberfläche, bei denen der Vordergrund manchmal nur als Silhouette wahrnehmbar ist oder der Rumpf des Begleitboots als Gestaltungselement mit einbezogen werden kann.

Feuerwerk fotografieren mit Digitalkamera

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Die Grundvoraussetzungen: Selbstauslöser und ein Stativ sind Grundvoraussetzungen, um ein gutes Foto von einem Feuerwerk zu machen. Beste Ergebnisse erreichen Sie mit einem Fernauslöser (sind meistens nur für Spiegelreflexkameras erhältlich).

1) Lernen Sie die Einstellungen der Digitalkamera kennen:

Probieren Sie verschiedene Kameraeinstellungen für anspruchsvolle Lichtsituationen aus, z. B. Fotos von Kerzenlicht (hier geht’s zur Anleitung). Machen Sie sich mit den verschiedenen Möglichkeiten Ihrer Digicam vertraut, und experimentieren Sie mit den Blitzeinstellungen, Fotografieren mit Stativ usw.

Feuerwerk fotografieren: Am Wasser entstehen schöne Spiegelungen am Foto.
Feuerwerk fotografieren: Am Wasser entstehen schöne Spiegelungen am Foto.

2) Kamerastandort und Bildausschnitt:

•Finden Sie einen guten Standpunkt und einen Platz, an dem Sie Ihr Stativ aufstellen/anbringen können – unbedingt schon vor Beginn des Feuerwerkes. Am besten eignen sich Kamerastandorte, die leicht erhöht sind und bei denen Sie sicher gehen, dass sich während des Fotografierens keine Leute vor Ihrer Kamera tummeln.
•Wenn Wasser in der Nähe des Feuerwerks ist, versuchen Sie, die Spiegelungen und Reflexionen des Feuerwerkes auch im Wasser im Bildausschnitt zu haben.
•Platzieren Sie Ihre Kamera auf dem Stativ (mit festem Stand) und wählen Sie den gewünschten Bildausschnitt. Achten Sie gleich darauf, dass keine hellen Lichtquellen in der Nähe Ihres Motives sind.

3) Kameraeinstellungen fürs Feuerwerk

Feuerwerke fotografieren - mit ein paar Einstellungen und einem Stativ machen Sie ein tolles Foto!
Feuerwerke fotografieren – mit ein paar Einstellungen und einem Stativ machen Sie ein tolles Foto!

Blitz ausschalten: So geben Sie die Stimmung am besten wieder und gehen sicher, dass nicht ein unwichtiges Objekt im Vordergrund ausgeleuchtet wird.
ISO-Werte: Um Bildrauschen zu vermeiden, stellen Sie die ISO-Werte auf 100 bis max. 200 ein (ist meistens die Standardeinstellung bei Digitalkameras).
Verschlusszeit verlängern: Fürs Feuerwerk Fotografieren können Sie mit Belichtungszeiten zwischen 2 und 10 Sekunden arbeiten, um schöne Fotos zu bekommen. Bei längerer Belichtungszeit bitte den Blendenwert verringern. Diese Einstellung kann aber nicht bei jeder gängigen Digitalkamera beeinflusst werden, bei den meisten  können Sie aber den “EV-Wert” vermindern, der eine Kombination aus diesen Einstellungen ist.
Fokus unendlich: Mit Autofokus tut sich die Digitalkamera schwer, einen fixen Punkt zu finden. Am besten stellen Sie den Fokus auf unendlich (nicht bei allen Kameras möglich).
Selbstauslöser: Stellen Sie den Selbstauslöser auf die kürzeste Zeit – so können Sie zeitnah abdrücken und das Feuerwerk dank dem fixen Standpunkt der Kamera ohne Verwackeln fotografieren.
Kameraeinstellung Feuerwerk: Das Programm “Feuerwerk fotografieren” vereint diese Einstellungen meistens gut – wenn Ihre Kamera diese Einstellung hat sparen Sie sich viel Zeit und können das Feuerwerk gut fotografieren.

Was Sie auf jeden Fall brauchen: Glück! Ablauf und Highlights von Feuerwerken sind sehr unberechenbar, darum brauchen Sie auch mit diesen Tipps Glück, um in den richtigen Momenten abzudrücken – drücken Sie lieber ein paar Mal zu viel auf den Auslöser, damit auch sicher ein gutes Feuerwerksfoto dabei ist.

Kerzenlicht fotografieren und Lichtstimmung auf Fotos

Voraussetzungen für Ihre Digitalkamera, um Kerzenschein und Lichtstimmungen mit eigenen Einstellungen gut fotografieren zu können:

  • Stativ für Digitalkamera (flexible Ministative gibts ganz günstig, bei Amazon unter € 10,-)
  • ISO-Werte beeinflussbar (Der ISO-Wert ist prinzipiell bei jeder Digitalkamera manuell einstellbar und gibt Auskunft über die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Das heißt bei schlechten Lichtverhältnissen wie in dunklen Räumen können Sie versuchen, den ISO-Wert zu erhöhen, z. B. von 100 auf 400, maximal auf 800. Es entsteht zwar ein leichtes Bildrauschen, dafür hält man die Lichtstimmung gut fest.)
  • Selbstauslöser bei Digitalkamera (damit das Motiv nicht beim Abdrücken verwackelt)

Kerzenlicht fotografieren und Fotos von Lichtstimmung:

Kerzenlicht fotografieren mit Automatikblitz, Langzeitsynchronisation, erhöhtem ISO-Wert und Nachtaufnahme-Modus.

Kerzenlicht fotografieren mit Automatikblitz, Langzeitsynchronisation, erhöhtem ISO-Wert und Nachtaufnahme-Modus.

Die meisten Digitalkameras haben vorgefertigte Szeneeinstellungen wie „Portrait bei Kerzenlicht“, „Nachtszene“ oder „Portrait bei Nacht“. Mit diesen Einstellungen gelingen meistens schon ganz gute Fotos. Wenn Sie die Kameraeinstellungen selbst beeinflussen möchten, versuchen Sie diese Fototipps für Lichtstimmungen:

  • Schalten Sie am besten den Blitz ihrer Digitalkamera aus, um den typischen Kerzeneffekt am Foto festzuhalten. Ohne Blitz empfiehlt sich ein Stativ, um das Verwackeln der Kamera zu verhindern. Auch mit Stativ würden Sie beim Drücken des Auslösers ein wenig wackeln – darum erzielt man die besten Fotos, wenn der Selbstauslöser aktiviert wird.
  • Sie möchten nicht ganz auf den Blitz verzichten, mit dem automatischen Blitz werden die Fotos aber zu hell? Bei den meisten Digitalkameras können Sie die Blitzintensität händisch ändern: Beim Symbol +/- können Sie die Intensität reduzieren oder erhöhen.
  • Manche Digitalkameras verfügen über den Blitzmodus „Langzeitsynchronisation“. Hier wird das Umgebungslicht mit leichtem Blitz sehr natürlich festgehalten, und die natürliche Lichtstimmung kommt optimal zur Geltung.
  • Wenn die Lichtstimmung am Foto noch immer zu schwach wirkt, deaktivieren Sie den Blitz und erhöhen Sie den ISO-Wert Ihrer Kamera – auch hier ist es besonders wichtig, mit Stativ und Selbstauslöser zu fotografieren, um scharfe Fotos zu erhalten (Details zum ISO-Wert siehe oben).
  • Bei all diesen Methoden lohnen sich ein paar Probefotos, so entdecken Sie für sich selbst, wie Sie die jeweilige Lichtstimmung oder das Kerzenlicht am besten fotografieren können.

Vor Silvester lesen Sie, wie Sie ein Feuerwerk fotografieren können – geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, um automatisch über diesen Beitrag informiert zu werden.

Digitalkamera Blitz: wie Sie mit Blitz fotografieren

Wer kennt das nicht: beim Fotografieren mit der Digitalkamera möchte man alles richtig machen – und aktiviert die Blitzautomatik. Das Ergebnis ist meistens eher deprimierend: überbelichtete Gesichter, wo Äderchen und Rötungen deutlich werden, und der Rest des Raumes ist unterbelichtet. Das liegt daran, dass eingebaute Blitze bei Digitalkameras durchschnittlich 3 – 5 Meter reichen – und nur diesen Bereich gut (manchmal zu gut) ausleuchten. Darum hier die wichtigsten Tipps für den Digitalkamera Blitz und wie sie damit am besten fotografieren:

Blitz ein, Blitzautomatik und Blitz aus: Symbole für Blitz bei Digitalkameras

Blitz ein, Blitzautomatik und Blitz aus: Symbole für Blitz bei Digitalkameras

Die Grundeinstellungen

Jede Digitalkamera hat 3 Grundeinstellungen für das Fotografieren mit Blitz: „Blitz ein“, „Blitz aus“ und „Blitzautomatik“. Bei der automatischen Blitzeinstellung bestimmt die Digitalkamera selbst, welche Licht-verhältnisse herrschen und ob sie den Blitz verwendet oder nicht.

Symbol auf Digicam für Blitzeinstellung "Langzeitsynchronisation"

Blitzeinstellung "Langzeitsyn-chronisation"

Manche Digitalkameras verfügen über den Blitzmodus „Langzeitsynchronisation“, das Symbol dafür ist meist ein Kopf mit Sternchen und Blitz. Mit dieser Blitzeinstellung kommt das natürliche Umgebungslicht besser zur Geltung – es wird zwar geblitzt, die Belichtung wird aber natürlicher als mit der Blitzautomatik. Hier empfiehlt sich ein Stativ zum Fotografieren.

Rote Augen Reduktion

Rote Augen Reduktion

„Rote Augen Reduktion“ – diese Einstellung löst einen Vorblitz aus, damit sich die Pupillen verkleinern, so weniger Reflektionen der Netzhaut entstehen und der Rote-Augen-Effekt vermieden wird.

Anwendung von Blitz bei Digitalkamera

Finden Sie das Gleichgewicht zwischen vorhandenem Licht und Blitzlicht, wenn der automatische Blitz ein schlechtes Ergebnis bringt. Digitalkameras bieten viele Einstellungen, um solche Szenen gut zu fotografieren, probieren Sie sie einfach mal aus, um den Vergleich zu sehen:

  1. Fotografieren Sie ohne Blitz – hier ist ein Stativ hilfreich, damit das Foto nicht verwackelt wird. Wenn Sie jetzt auch noch den Selbstauslöser betätigen lösen Sie ein altes Problem – es sind endlich alle am Foto. Durch das Ausschalten des Blitz der Digitalkamera können Sie auch Stimmung bei gedämpften Licht besser festhalten.
  2. Die Einstellung „Portrait bei Nacht“ ist bei den meisten Digitalkameras vorhanden. Sie eignet sich zum Fotografieren von Personen in dunklen Räumen oder bei Nacht im Freien, und es werden zusätzlich Rote Augen verhindert.
  3. Für stimmungsvolle Fotos bieten Digicams auch die Einstellung „Partymodus“, diese Kameraeinstellung funktioniert besonders in stimmungsvoll beleuchteten, dunkleren Räumen gut.
  4. Stimmungsvolle Lichtverhältnisse können durch das Anpassen der ISO-Werte besser fotografiert werden – mehr dazu lesen Sie bei den Tipps für Fotografieren von Kerzenlicht.
  5. Wenn Sie bei Tageslicht fotografieren, liegen Sie mit der Blitzautomatik meistens richtig, wenn keine extremen Hell-Dunkel-Verhältnisse vorherrschen.

Stimmungsfotos: Kerzenlicht, Christbaum und Feuerwerk fotografieren

Jetzt in der Weihnachtszeit spielt besonders das Fotografieren bei Kerzenlicht, Fotos von Abendstimmung mit Weihnachtsbeleuchtung und bald das Fotografieren von Feuerwerken eine große Rolle – Fototipps dazu finden Sie nächste Woche auf blog.happyfoto.at. (Hier können Sie den HappyFoto-Blog abonnieren, um automatisch über neue Artikel informiert zu werden.)

Zeigen Sie uns Ihre Fotos! Mit Blitz, ohne Blitz, Partymodus oder Langzeitsynchronisation – wir sind gespannt, wie Sie mit diesen Fototipps Ihr Motiv ins rechte Licht rücken. Schreiben Sie einfach einen kurzen Kommentar und schon können Sie Ihr gelungenes Foto hochladen …

Tipp für gute Fotos: die Drittel-Regel

Die Drittel-Regel anhand einer Landschaft (c) Wikipedia-User Moondigger

Klicken Sie auf das Bild, um die Linien der Drittel-Regel anhand der Landschaft zu sehen (c) Wikipedia-User Moondigger

Oft wird beim Fotografieren das Zentrum des Interesses auch ins Zentrum des Fotos gesetzt. Das klingt zwar logisch, ist aber nur in wenigen Fällen der richtige Weg, um ein spannendes und interessantes Bild zu gestalten. Versuchen Sie lieber ganz bewusst, Ihr Motiv nicht mittig zu platzieren – als Richtwert dient der „Goldene Schnitt“:

Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt gilt als der Inbegriff von Ästhetik und Harmonie und wird seit langem in Kunst und Malerei eingesetzt. Die Proportionslehre des Goldenen Schnitts wurde als Fototipp zu einer Gestaltungsregel, der sogenannten Drittel-Regel vereinfacht:

  • Teilen Sie Ihr Bild waagrecht in drei gleich große Teile – dritteln Sie die Bildfläche also mit zwei gedachten Linien.
  • Das gleiche geschieht senkrecht: ziehen Sie zwei gedachte Linien, um die Höhe des Bildes zu dritteln.
  • Platzieren Sie Ihr Motiv nun an einem der Schnittpunkte bzw. entlang einer Linie – so werden die Bildabschnitte in ein harmonisches Verhältnis zum Format gesetzt und Sie können bei der Anwendung besseres Fotografieren lernen.

Praktische Fototipps zum Anwenden des Goldenen Schnitts:

  • Landschaft: Der Horizont bzw. Seeufer oder Flussläufe sollten entlang einer waagrechten Drittellinie verlaufen
  • Personen: Bei klassischen Portraits sollten die Augen bzw. bei Gruppenfotos die Köpfe an einer waagrechten Drittellinie platziert sein
  • Natur: Wasserfälle, Bäume, Architekturobjekte oder auch Personen mit Hintergrund an senkrechten Linien platzieren
  • Autofokus: Viele Kameras stellen automatisch den Bildmittelpunkt scharf. Fokussieren Sie also zuerst Ihr Motiv in der Mitte (Auslöser leicht gedrückt halten) und schwenken Sie dann die Kamera – so wird Ihr Motiv scharf.
  • Ausnahmen bestätigen die Regel – der Goldene Schnitt soll nicht zwanghaft eingesetzt werden, bei manchen Motiven wirken bewusst extreme oder symmetrische Motive besser.
  • praktische Hilfe: Bei den meisten Digitalkameras kann man „Gitterlinien“ einblenden – so hat man die Hilfslinien direkt am Display vor sich.

Unsere Fototipps und Neuigkeiten zum Fotografieren erscheinen zweimal wöchentlich – geben Sie hier  Ihre E-Mailadresse an, um automatisch informiert zu werden.

Weitere Tipps und Erklärungen der Drittel-Regel für die Fotografie unter www.digital-photography-tips.net und im Buch von Almut Adler: „Das weibliche Auge – anders sehen, anders fotografieren“ auf Google Books.

Tipps für bessere Fotos: Die Perspektive

Blume aus der Froschperspektive fotografiert (c) photocase

ungewohnt spannend: Blume aus der Froschperspektive

Fotos, die aus Augenhöhe fotografiert wurden, wirken manchmal langweilig. Um aufregende Bilder zu schießen, sollte man sich bewegen und in andere Blickwinkel wechseln. Hier zwei wichtige Fototipps, wie Sie mit dem Aufnahmestandpunkt Ihre Motive ins rechte Licht rücken.

Fotografieren mit Froschperspektive oder Vogelperspektive

  • Froschperspektive: Durch einen tief gelegenen Aufnahmestandpunkt verschiebt sich der Horizont und macht das Foto interessanter. Also in die Knie gehen oder auf den Boden legen und Richtung Himmel fotografieren.
  • Vogelperspektive: Ist die Kamera abwärts gerichtet entstehen Fotos, die aufregend wirken, weil man diese Perspektive nicht oft einnimmt. Von oben herab fotografiert kann die Bildaussage noch verstärkt werden – testen Sie die Perspektiven einfach mal aus.

    Junge Frau aus der Vogelperspektive (c) photocase

    interessant: Frau aus leichter Vogelperspektive

Quelle: „Sehen, Gestalten und Fotografieren“ von Ernst A. Weber, Birkhäuser Verlag Basel (hier zum Buch auf Google Books)

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