Frühlingsimpressionen festhalten

Der Frühling beschenkt uns jedes Jahr aufs Neue mit wunderschönen Motiven. Die ersten Knospen sprießen, Bäume beginnen zu blühen, Insekten erwachen aus dem Winterschlaf, Bienen sammeln Pollen usw. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie diese besonderen Ereignisse dauerhaft festhalten können.

Wenn nach den nasskalten Wintermonaten wieder alles zu neuem Leben erwacht, will man einfach nur noch raus in die Natur und alles mit der Kamera festhalten. Der große Vorteil für Fotografen im Frühling ist, dass in dieser Zeit die Sonne noch sehr flach steht und somit den ganzen Tag über bei gutem Licht fotografiert werden kann.


Besondere Motive im Frühling

In jedem Monat finden Sie neue Fotomotive, die auf keinen Fall in Ihrer Fotosammlung fehlen sollten. Im Februar und März sprießen die ersten Knospen aus dem Erdboden, der teilweise noch mit Schnee bedeckt ist. An den Ästen der Bäume sind die ersten Triebe zu sehen. Auch Schneeglöckchen und Krokusse beginnen zu blühen. Ab April geht es dann ziemlich schnell: Die Wiesen werden grüner, die Bäume bekommen Blätter und die ersten Insekten kriechen aus ihren Verstecken. Im Mai neigt sich der Frühling bereits dem Ende zu und macht Platz für den Sommer – in diesem Monat kommt die gesamte Farbenpracht der Natur wieder zum Vorschein und die Bäume und Blumen blühen in den verschiedensten Farben.


Tipps für Ihre Fotos

  • Vermeiden Sie die Vogelperspektive, um die Schönheit und Vielfalt der unterschiedlichen Frühlingsblumen am besten einzufangen. Knien oder legen Sie sich nach Möglichkeit auf den Boden und knipsen Sie Ihre Fotos von der Seite oder von unten. Die Bildwirkung ändert sich anhand der Perspektive enorm und kann für den Betrachter eine neue Sichtweise auf die Blumen darstellen. Bei Blumen bietet es sich an, Makrofotografien aufzunehmen.
  • Experimentieren Sie mit der Schärfe. Gehen Sie besonders nahe an das Objekt heran und achten Sie dabei auf eine offene Blende. Stellen Sie mit der Kamera den bevorzugten Bereich scharf und schon haben Sie ein tolles Bild, bei dem der Hintergrund nebensächlich wird.
  • Beim Fotografieren von Bäumen können Sie zwischen zwei Aufnahmearten unterscheiden, Entweder Sie halten den ganzen Baum auf einem Bild fest (Landschaftsfotografie) oder Sie picken sich eine einzelne Blüte heraus (Makroaufnahme). Kleiner Tipp: Wenn Sie ein Gesamtportrait des Baumes aufnehmen wollen, raten wir Ihnen, dies bei blauem Himmel zu machen, da hier die Blüten besser zum Geltung kommen als bei bewölktem Himmel. Bei Wolken wäre der Weißanteil im Bild zu groß und die Blüten des Baumes würden im Foto regelrecht untergehen.
  • Tiere und Insekten erwachen in den Frühlingsmonaten auch aus ihrem Winterschlaf. Besonders schöne Motive sind Schmetterling und Bienen beim Sammeln von Nektar. Für derartige Fotos braucht man allerdings viel Geduld und ein ruhiges Händchen. Die Verwendung eines Stativs ist dafür auf jeden Fall empfehlenswert.
  • Vergessen Sie nicht auf die Laichzeit im Frühling, während der Sie auf viele Kröten und Frösche treffen werden. Nahaufnahmen eigenen sich dafür besonders gut.
  • Viele Tiere haben wieder Nachwuchs bekommen (Wildschweine, Rehe etc.). Wenn Sie Fotos von jungen Wildtieren aufnehmen wollen, ist allerdings Vorsicht geboten, denn Tiereltern reagieren häufig aggressiv, wenn jemand ihren Kleinen zu nahe kommt.
  • Wenn Sie auf Fotosafari gehen, vergessen Sie auf keinen Fall, ein Mikrofasertuch für die Linse einzupacken. Gerade in Zeiten des Pollenfluges muss die Linse immer wieder gereinigt werden. Reinigen Sie die Linse vorsichtig – so vermeiden Sie einen ungewollten Film auf der Linse, welcher zu schlechten Fotos führen könnte.

Viel Spaß beim Entdecken des Frühlingserwachens!



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