Tiere im Zoo fotografieren

Generell ist es kein leichtes Unterfangen, Tiere auf einem Foto perfekt in Szene zu setzen. Tiere im Zoo stellen für Fotografen aufgrund der Gitterstäbe und Zäune eine noch größere Herausforderung dar. Wie Sie diese Herausforderung bewältigen können, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Tiere sind sehr beliebte Fotomotive, aber bei dieser Art der Fotografie muss das Wohl der Tiere an oberster Stelle stehen. Halten Sie immer genügend Abstand und stören Sie die Tiere nicht durch lautes Zurufen oder andere Geräusche, wenn sie sich gerade in einer Ruhephase befinden. Um außergewöhnliche Fotos von Tieren im Zoo aufzunehmen, benötigen Sie sehr viel Geduld und Zeit.

Wann sollte fotografiert werden?

Wenn Sie ein Zootiere-Fotoshooting planen, raten wir Ihnen davon ab, an Wochenenden, in den Ferien oder an Feiertagen den Zoo zu besuchen. Gerade an diesen Tagen herrscht oft starker Besucherandrang. An anderen Tagen haben Sie dieses Problem meist nicht und Sie können in Ruhe vor einem Gehege Ihre Fotos machen. Am idealsten ist es natürlich, gleich früh am Morgen oder eher am Abend seine Fotosafari zu beginnen, da zu diesen Zeiten weniger Besucher in Zoos und Tierparks anzutreffen sind.
Atemberaubende Fotos erhalten Sie auch während der Fütterungszeiten. Erkundigen Sie sich am besten direkt beim Eingang, wann diese stattfinden.
Ebenfalls wichtig ist es, auf geeignete Lichtverhältnisse zu achten. Das optimale Licht herrscht, wenn der Himmel leicht mit Wolken bedeckt ist. Während der Mittagszeit zu fotografieren ist eher nicht empfehlenswert, da hier die Sonne am höchsten Punkt steht und es so zu unschönen Reflexionen im Bild kommen kann.

Wie gestalte ich mein Bild am besten?

Versuchen Sie, Leben in Ihre Fotosammlung zu bringen. Setzen Sie die Tiere toll in Szene und fotografieren Sie nicht einfach darauf los, sondern probieren Sie verschiedene Perspektiven aus. Platzieren Sie die Tiere eher am Rand der Bilder und nicht in der Mitte. Am besten ist es, auf Augenhöhe der Motive zu fotografieren und die Augen zu fokussieren.

Kameraeinstellungen für Gehege, Zäune, Glas und Gitter

Bei einem Zoobesuch stößt man als Fotograf schon mal an Grenzen. Sie werden in vielen Fällen Gitter, Zäune oder Glaswände vorfinden. Unter diesen Umständen wirklich tolle Bilder zu erhalten, ist nicht besonders einfach. Ein großmaschiger Zaun hat zumindest den Vorteil, dass Sie die Kamera ganz nahe an den Zaun halten und so halbwegs ungehindert durch eine der Maschen fotografieren können. Vergessen Sie nicht auf den Zoom. Eine Kamera mit einem Zoomobjektiv eignet sich für einen Zoobesuch besonders gut. Verwenden Sie, wenn vorhanden, ein Stativ. Auf den Blitz sollten Sie komplett verzichten, da es in Zoos nicht erwünscht bzw. meist explizit verboten ist, mit Blitzlicht zu fotografieren.
Ein weiterer Tipp: Erhöhen Sie die ISO-Zahl und stellen Sie die Blendenzahl dagegen sehr klein ein. Wenn Sie gerne Spinnen, Echsen, Schlangen etc. hinter Glasflächen aufs Bild bringen möchten, dann fotografieren Sie mit einer offenen Blende und einer erhöhten ISO-Empfindlichkeit. Am wichtigsten ist hier, den Blitz auszuschalten, um unschöne Reflexionen im Glas zu vermeiden.

Wir wünschen Ihnen einzigartige Schnappschüsse für Ihre Fotosammlung und viel Spaß beim Zoobesuch!



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