5 Gründe für verschwommene Bilder

Jeder kennt das: am Kameradisplay sind die Bilder auf den ersten Blick stechend scharf abgebildet und kaum öffnet man die Dateien am Computer, erkennt man verschwommene Stellen. In den nächsten Zeilen lesen Sie, welche Gründe es dafür gibt und wie Sie dem entgegenwirken können.

1. Verwackelte Bilder

Eine der häufigsten Ursachen für verwackelte Bilder ist, dass die Kamera im Moment des Auslösens nicht ruhig gehalten wurde. Dies kann durch Verwendung eines Statives ganz einfach vermieden werden. Sollten Sie kein Stativ zur Verfügung haben, können Sie sich alternativ auf einer Mauer, einem Tisch etc. abstützen. Die Kamera selbst bietet auch eine kleine Hilfestellung an: die Stabilisierungsfunktion. Diese sollten Sie aktivieren.

2. Das Motiv bewegt sich

Wenn sich Ihr Hauptmotiv – etwa ein Tier – bewegt, raten wir Ihnen, den „Sport-Modus“ der Kamera zu aktivieren. Eine falsche Einstellung der Belichtungszeit kann für unscharfe Fotos verantwortlich sein. Wählen Sie eine möglichst kurze Verschlusszeit, um Verwacklungen weitestgehend zu vermeiden. Durch kurze Belichtungszeiten werden bewegte Motive sozusagen eingefroren.

3. Schlechte Lichtverhältnisse

Das Fotografieren bei zu schwachem Licht sorgt meist ebenfalls für verschwommene Fotos. Am besten wäre es, Orte mit schlechten Lichtverhältnissen als Fotomotiv oder Hintergrundkulisse nach Möglichkeit zu vermeiden und sich einen helleren Ort mit gutem Licht, am besten Tageslicht, zu suchen.
Sie können natürlich in Innenräumen auch den Blitz Ihrer Kamera nutzen. Weiters haben Sie die Möglichkeit, mit der Verschlusszeit zu experimentieren und so das Beste aus der Situation herauszuholen. Verwenden Sie eine Belichtungszeit, die größer als 1/60 Sekunden ist, damit viel Licht auf den Bildsensor treffen kann. Wenn Sie mit langen Verschlusszeiten arbeiten, ist die Verwendung eines Statives unumgänglich.

4. Autofokus – Fehlfokussierung

Wenn Sie den Autofokus Ihrer Kamera aktiviert haben, verlassen Sie sich nicht automatisch auf die richtige Scharfstellung des Motives, sondern überprüfen Sie diese, bevor Sie auf den Auslöser drücken.
Sollten Sie eine Nahaufnahme machen wollen, benutzen Sie – falls vorhanden – den Makro-Modus Ihrer Kamera.

5. Objektiv ist verschmutzt

Bevor Sie die Kamera einsetzen, sollten Sie das Objektiv reinigen. Schon ein Fingerabdruck kann unschöne Bilder entstehen lassen. Auch Staub und Wasserspritzer beeinträchtigen die Bildqualität enorm. Achtung: Reinigen Sie Ihre Kamera immer mit einem geeigneten Tuch. Am besten Sie halten sich dabei an das Benutzerhandbuch.

Beachten Sie bei jedem Shooting diese fünf Punkte, dann steht einem scharfen Foto nichts mehr im Wege und Sie vermeiden enttäuschte Gesichter beim späteren Durchsehen der Bilder.



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