Symmetrie und Asymmetrie in Bildern

Symmetrie finden Sie überall in Ihrer unmittelbaren Umwelt. Sie kann ein sehr interessantes Gestaltungselement bei Aufnahmen sein. Lesen Sie im folgenden Beitrag, worauf bei dieser Art der Fotografie zu achten ist und wie Sie eine optimale Bildgestaltung erreichen.

Für viele bedeutet Symmetrie Ordnung, ja sogar Geborgenheit. Bei einem symmetrischen Bild sind die beiden Hälften des Fotos gespiegelt deckungsgleich. Dies strahlt für viele Menschen Schönheit und Harmonie aus, weshalb diese Bilder auch beruhigend und entspannend wirken. Bei solchen Aufnahmen wirkt das Bild als „Ganzes“ und man verliert sich nicht so sehr in einzelnen Details. Es stellt sozusagen eine Einheit dar, da das Gesamtbild in Zusammenhang steht und so Vollkommenheit symbolisiert wird. Allerdings ist bei der Wahl des Motivs Vorsicht geboten, denn so manche symmetrische Aufnahme kann schnell auch langweilig wirken.
In den folgenden Zeilen finden Sie einige hilfreiche Tipps zur Bildgestaltung:

Symmetrische Bilder

Wenn Sie perfekt symmetrische Bilder erhalten wollen, achten Sie genau auf den Ausschnitt. Stellen Sie sich vor, Sie knicken das Bild in der Mitte. Beide Hälften des Bildes müssten dann deckungsgleich übereinander passen. So betrachtet sind die beiden Hälften ihre jeweiligen Spiegelbilder. Sie können natürlich auch später am PC die Bilder noch passend zuschneiden.
Es liegt ausschließlich am Fotografen, ob er ein symmetrisches Bild erhalten möchte oder nicht. Er kann mit dem Ausschnitt experimentieren und versuchen, eine gewisse Symmetrie gezielt herauszuarbeiten. Generell empfiehlt sich, die Kamera dabei parallel zum Objekt zu halten. Bei einem perfekt symmetrischen Bild würde man die zweite Hälfte des Fotos eigentlich gar nicht benötigen, da die erste Hälfte schon alles aussagt. Aber eben erst durch diese zweite Hälfte entsteht die ganz spezielle Wirkung von symmetrischen Bildern.

Asymmetrische Bilder

Oft kann man das Bild sehr reizvoll gestalteten, wenn ein Teil des gewählten Bildausschnitts bewusst von der Symmetrie abweicht. Ein schönes Beispiel dafür ist, wenn man eine weitgehend symmetrisch gewachsene Blume (wie rechts am Bild zu sehen) fotografiert und auf einer Hälfte eine Biene oder ein anderes Insekt zu sehen ist. Diese Unregelmäßigkeit senkt zwar den Grad der Symmetrie, gibt aber dem Bild das gewisse Etwas. Der Betrachter konzentriert sich in diesem Fall dann auch auf die Details. Bilder wie dieses fallen in einer Fotosammlung besonders auf. Das Spezielle daran ist das gleichzeitige Vorhandensein von Symmetrie und Asymmetrie in einer Aufnahme.

Am besten, Sie experimentieren selbst einmal und versuchen, verschiedene Arten der symmetrischen und asymmetrischen Bildgestaltung in Ihre Aufnahmen einfließen zu lassen. Viel Spaß beim Ausprobieren!





Teilen Sie den Artikel mit Ihren Freunden

  • Facebook
  • Twitter
  • RSS
  • Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.