So werden Ihre Bilder einzigartig

Sie wollen, dass Ihre Fotos einzigartig werden? Dazu sind im Vorfeld einige grundsätzliche Überlegungen und die richtigen Einstellungen nötig. Welche Fragen Sie sich stellen und welche Kameraeinstellungen Sie treffen sollten, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Im Gegensatz zu früher können heute beliebig viele Bilder gemacht werden, ohne Unmengen für Entwicklung oder ähnliches ausgeben zu müssen. Noch vor einigen Jahren waren die Anschaffung der Filme und deren Entwicklung mit Kosten verbunden, weshalb vorab bei jeder Aufnahme genau überlegt wurde, was wie fotografiert werden sollte. Heutzutage sind die Kapazitäten moderner Speicherkarten riesig und bei Bedarf können Bilder einfach und schnell auf andere Datenträger verschoben werden, um wieder Platz für neue Fotos zu schaffen.
Wie entsteht aber nun ein einzigartiges Foto, das man zum Beispiel auch gerne als Leinwand, Hartschaumplatte, Acryl-Bild oder Alu-Platte in den eigenen vier Wänden aufhängen möchte?

Sie haben ein Motiv gesehen, das Sie unbedingt festhalten möchten? Dann nehmen Sie sich einige Augenblicke Zeit, bevor Sie auf den Auslöser drücken und stellen Sie sich vorab ein paar Fragen zu Motiv, Perspektive, Lichtverhältnissen und dergleichen. Das Bild sollte im Prinzip schon vorher in Ihrem Kopf entstehen.

Wichtige Fragen und Gedanken, die Sie sich vor dem Betätigen des Auslösers stellen sollten:

  • Wofür wollen Sie das Bild später verwenden?
  • Was spricht Sie beim Motiv besonders an, etwa spezielle Kontraste, Farben, Linien, etc.?
  • Können Sie aus mehreren Perspektiven fotografieren? Verändert sich das Bild dadurch? Kann die Aufnahme durch Schärfentiefe, Verschlusszeiteinstellungen perfektioniert werden? Am besten machen Sie mehrere Fotos von ein und demselben Motiv unter veränderten Parametern. Beobachten Sie die unterschiedliche Bildwirkung nach den Einstellungsänderungen.
  • Wie würde das Motiv zu unterschiedlichen Tageszeiten auf den Bildern wirken? Probieren Sie es im Idealfall aus und fotografieren Sie am früheren Morgen, zur Mittagszeit oder am späteren Abend.
  • Wie verhält sich der Hintergrund zum Vordergrund? Harmonieren die beiden Komponenten oder sind störende Gegenstände wie Besen, Stühle, Kisten etc. im Bild?
  • Kann man sich an „Linien“ im Bild halten, um den Betrachter zum eigentlichen Hauptmotiv hinzuführen?
  • Probieren Sie verschiedene Bild-Aufteilungen, wie etwa die Drittel-Regel oder einen tiefen Horizont aus.
  • Wie wirkt das Foto im Hoch- bzw. Querformat?

Tipps zu den Kameraeinstellungen:

Sollten Sie ohne Stativ fotografieren, raten wir Ihnen, den Bildstabilisator einzuschalten und die Verschlusszeit möglichst kurz einzustellen. Soll die Aufnahme sehr scharf werden, empfehlen wir, den ISO-Wert möglichst niedrig zu halten. Herrschen eher schlechte Lichtverhältnisse oder benötigen Sie einen genauen Abstand oder genauen Ausschnitt, sollten Sie unbedingt ein Stativ verwenden. Beschweren Sie das Stativ am besten mit Ihrem Fotorucksack oder sonstigen schweren Gegenständen.

Weitere Tipps:

Machen Sie genügend Fotos, denn löschen können Sie im Nachhinein immer noch. Wir raten Ihnen, direkt auf der Kamera nur die wirklich misslungenen Bilder zu löschen und die endgültige Aussortierung erst zu Hause am Computer vorzunehmen, denn dann haben Sie Ruhe und genug Zeit. Vergessen Sie auch nicht auf die Panoramafotos. Sie sind nicht nur für Landschaften geeignet, sondern können durchaus auch einmal anders – z.B. für vertikale Fotos von einem Turm, einer Kirche oder von hohen Bäumen – verwendet werden.

Wenn Sie auf Fotosafari gehen, planen Sie am besten immer genug Zeit ein, betrachten Sie Ihre Motive von allen Seiten und lassen Sie diese zuerst auf sich wirken, bevor sie weiter fotografieren oder Aufnahmen löschen.





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