Straßenfotografie

Was genau zählt zum Begriff Straßenfotografie? Wer und was darf fotografiert werden? Wie gelingen die besten Fotos? Diese und weitere spannende Informationen zur Straßenfotografie können Sie im folgenden Beitrag nachlesen.

Allgemein kann man sagen, dass die Straßenfotografie eine Momentaufnahme aus dem Alltag von Menschen darstellt. Der Grundgedanke dieser Art der Fotografie ist, Personen nicht in gestellten, sondern in authentischen Situationen abzulichten. Die besten Bilder entstehen meist dann, wenn die Modelle gar nicht wissen, dass sie gerade Teil eines Fotos werden. So kommen echte Emotionen im ungeschönten Alltag am besten zum Vorschein.

Was ist gesetzlich erlaubt?

Oberste Priorität sollte der respektvolle Umgang mit den Bildern, auf denen fremde Menschen abgebildet sind, haben. Als Straßenfotograf befindet man sich oft in einem Zwiespalt, denn einerseits dürfen Personen ohne deren Erlaubnis eigentlich nicht abgelichtet werden und anderseits zerstört man gerade mit dem Fragen um Erlaubnis die unverfälschte, natürliche Situation. Dadurch entsteht oft eine heikle Situation für den Fotografen. Er muss sich entscheiden, wie er am besten vorgeht.
Meistens wird zuerst ein Foto geknipst und anschließend werden die fotografierten Personen gefragt, ob es für Sie in Ordnung wäre, wenn diese Bilder veröffentlicht werden würden. Viele freuen sich, dass Sie ein Foto wert waren und geben gerne ihr Einverständnis. Am besten ist es, sich zusätzlich zur mündlichen Zusage eine schriftliche Bestätigung geben zu lassen, damit keine Missverständnisse entstehen und man rechtlich abgesichert ist.
Falls Sie sich in einem anderen Land befinden, sollten Sie sich im Vorhinein informieren, denn in anderen Ländern gelten andere Gesetze!

Vorgehensweise für einzigartige Bilder

Das Wichtigste für ein gelungenes Straßenfoto ist Geduld für den richtigen Augenblick und ein wachsames Auge für das Einzigartige! Am besten geeignet sind normalerweise eher große Städte, da es dort meist turbulenter zugeht und die Wahrscheinlichkeit, Zeuge einer interessanten Situation zu werden, wesentlich größer ist als beispielsweise in einem kleinen Dorf. Außerdem fällt man in einer großen Menschenmenge weniger auf und die Fotografierten merken meist nicht, dass sie abgelichtet werden. Nur so entstehen einmalige Bilder. Ein weiterer Pluspunkt einer Stadt ist, dass es wesentlich mehr unterschiedliche Foto-Motive gibt. Wenn Sie auf der Jagd nach einem tollen Straßenfoto sind, sollten Sie am besten eine kleine Kamera wählen, die nicht sofort ins Auge sticht und eher unauffällige Kleidung tragen. Sofern es die Zeit zulässt, raten wir Ihnen, die Umgebung vorher einmal abzugehen und kennenzulernen. Sobald Sie sich gut in der Gegend zurecht finden, können Sie sich bei den für Sie idealen Lichtverhältnissen mit Ihrer Kamera auf den Weg machen und tolle Schnappschüsse sammeln.

Weitere Tipps

Wenn Sie die Chance haben, eine zweite Person mit auf Fotosafari zu nehmen, so nutzen Sie diese auch. Positionieren Sie Ihren Begleiter beispielsweise näher am Motiv. Dieser wird später nicht auf den Bildern zu sehen sein, wenn Sie die Kamera direkt auf Ihr Motiv ausrichten. So bekommen Sie mehrere authentische Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Nachhinein dürfen Sie natürlich nicht vergessen, die fotografierte Person um ihr Einverständnis zu bitten.
Ändern Sie auch mal den Blickwinkel. Wir empfehlen Ihnen, aus Hüfthöhe zu fotografieren, da aus diesem Winkel interessante Fotos aufgenommen werden können. Natürlich bedeutet das, dass einige Bilder nicht Ihren Vorstellungen entsprechen werden, da Sie den Sucher nicht verwenden konnten. Deshalb sollten Sie im Vorfeld verschiedene Winkel ausprobieren und sich mit dieser Art zu fotografieren vertraut machen. Sie werden sehen, die Bilder bekommen sofort eine andere Wirkung.

Hier wird von zwei Hamburger Fotografen eine moderne Art der Straßenfotografie veranschaulicht. Lassen Sie sich von den faszinierenden Bildern inspirieren.

Wir hoffen, dass wir Sie etwas mehr mit der Straßenfotografie vertraut machen konnten und Sie Lust bekommen haben, gleich selbst die Kamera in die Hand zu nehmen und zu experimentieren.





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