Modefotografie

Die Modefotografie ist in den Medien und auch in unserem Alltag permanent präsent. In diesem Beitrag haben wir für Sie zusammengefasst, wie und wann diese Art der Fotografie entstanden ist und welche Bereiche zur Modefotografie zählen.

Die Modefotografie ist heute ein wichtiger Teil der Fotografie. Bei ihr steht vor allem die Bekleidung, der Schmuck, das Make-up etc. im Fokus. Sie dient nicht nur der Werbung und dem Verkauf, sondern ist auch als Kunstform anerkannt, was sich unter anderem durch die wachsende Anzahl an Ausstellungen zu diesem Thema in Galerien und Museen zeigt.

Die Geschichte

Das erste Fotomodell wurde im Jahr 1856 abgebildet. Dabei handelte es sich um Virginia Oldoini, eine toskanische Edeldame, die am Hof von Napoleon III tätig war. Es wurden insgesamt 288 Aufnahmen von ihr in einem Buch veröffentlicht, die sie in ihrer vielfältigen Garderobe zeigen. Fotograf war der Franzose Adolphe Braun (* 1812, † 1877), der auch als Textildesigner tätig war.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden derartige Bilder auch vermehrt in Zeitschriften wie der Vogue und Harper’s Bazaar publik gemacht. In den 1920er Jahren erlangte die Modefotografie sogar den Status einer angesehenen Kunstform.
Mit dem zweiten Weltkrieg verlagerte sich der Schwerpunkt der Modefotografie von Europa in die USA.
Diese Art der Fotografie ändert sich ständig in ihrem Stil. Anfangs waren die Posen der Fotomodelle eher starr und verkrampft, mit der Zeit wurden sie aber immer häufiger in sportlichen Posen und natürlichem Licht (wie zum Beispiel am Strand) abgelichtet.

Bereiche der Modefotografie

Die Modefotografie setzt sich aus verschiedenen Genres – wie zum Beispiel Beautyfotografie, Lifestylefotografie, Szenenfotografie, Portraitfotografie aber auch Erotikfotografie – zusammen. Dabei wird grundsätzlich zwischen verkaufsfördernder und künstlerischer Fotografie unterschieden.
Weiters gehört auch die Abbildung von Make-up Produkten, Accessoires und Schmuck in Verbindung mit Personen zur Modefotografie.

Modefotografie heute

Der Anspruch an die Fotografen steigt kontinuierlich, da auch die Werbeindustrie immer stärker umkämpft ist. Daher ist es wichtig, dass die Fotos besonders stillvoll und extravagant gestaltet werden, um aus der großen Menge der Anbieter herausstechen zu können. Viele Fotografen haben mit der Zeit Ihren eigenen Stil entwickelt und verwischen die Grenze zwischen Kunst und Werbung. So ist oft auf den ersten Blick gar nicht mehr erkennbar, welches Produkt genau beworben werden soll, da im Vordergrund immer öfter die Emotionen stehen, die dem Kunden damit vermittelt werden sollen.

In einem Satz zusammengefasst: Die Modefotografie ist sehr facettenreich und immer mehr künstlerisch angehaucht.





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