Low-Key-Fotografie

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Low-Key-Fotografie? Welche Art von Bildern entsteht dabei? Welche Kameraeinstellungen sind dafür notwendig? Antworten auf all diese Fragen und weitere interessante Fakten zum Thema Low-Key-Fotografie lesen Sie in diesem Beitrag.

Die Low-Key-Fotografie stellt einen speziellen technisch-gestalterischen Stil in der Fotografie dar, mit dem Sie faszinierende Bilder entstehen lassen und so die Bandbreite Ihrer Fotosammlung erweitern können. Grundsätzlich werden bei dieser Methode Personen, Gegenstände etc. auf den Fotos speziell in Szene gesetzt. Meist wird mit dieser besonderen Art der Fotografie eine düstere, gedämpfte Stimmung vermittelt, da vorwiegend mit sehr dunklen Hintergründen gearbeitet wird.

Welche Merkmale haben Low-Key Aufnahmen?

Diese Fotos zeichnen sich durch den großen Schwarzanteil im Bild aus. Um eine besonders intensive Wirkung zu erreichen, werden diese Bilder vor allem im Schwarz-Weiß-Modus fotografiert.

Wo wird sie eingesetzt?

Am weitesten verbreitet ist diese spezielle Technik der Fotografie in der Aktfotografie, bei Einzelportraits und Stillleben. Die Konturen der Personen und Gegenstände werden bei der Low-Key-Fotografie besonders hervorgehoben, was einer der Gründe für die spezielle Stimmung in diesen Fotos ist.

Wie entstehen diese speziellen Bilder?

Der Hintergrund sollte idealerweise sehr dunkel sein. Am besten ist es, einen schwarzen Vorhang oder einen einfachen schwarzen Stoff als Kulisse zu verwenden.
Benutzen Sie nur eine Lichtquelle, die das Hauptmotiv leicht und nicht vollständig ausleuchtet, zum Beispiel Tageslicht oder – wie ganz oben im Bild zu sehen – das Licht eines Laptops. Dadurch bleibt genügend Raum für Schatten und die Konturen des Hauptmotivs werden besonders gut hervorgehoben.
Stellen Sie die Belichtung der Kamera entweder manuell ein oder verwenden Sie die Belichtungsautomatik. Legen Sie den Fokus auf das Gesicht oder auf den Hauptteil eines Gegenstandes. Stellen Sie anschließend die Blende so ein, dass das Bild eher unterbelichtet erscheint. Probieren Sie am besten einige unterschiedliche Einstellungen aus, um das erwünschte Ergebnis zu erzielen.
Wie oben schon erwähnt, raten wir Ihnen, mit dem Schwarz-Weiß-Modus zu arbeiten. Natürlich können Sie auch versuchen, Low-Key Aufnahme in Farbe zu machen und anschließend im Fotobearbeitungsprogramm mit der Sättigung der einzelnen Aufnahmen zu variieren. Dunkle Teile der Bilder können natürlich auch im Nachhinein noch dunkler und helle Partien noch heller gestaltet werden. Somit wird das Hauptmotiv noch besser hervorgehoben.

Low-Key Aufnahmen zeichnen sich durch ihre geheimnisvolle Stimmung aus und machen sich in Ihren vier Wänden besonders gut auf Foto-Postern oder Vergrößerungen.Viel Spaß beim Experimentieren!





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