Berglandschaft fotografieren

Optimales Wetter, gutes Schuhwerk und ein Rucksack voller Leckereien – auf geht’s in die Berge! Worauf Sie auf keinen Fall vergessen dürfen, ist Platz im Rucksack für die Kamera zu lassen, um die schönsten Impressionen auf dem Weg zum Gipfel festhalten zu können. Wie Ihnen faszinierende Bergfotos gelingen, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Kameraausrüstung einpacken

Eine grundlegende Frage bei einem Ausflug in die Berge: Welche Kameraausrüstung nehme ich mit? Die richtige Antwort darauf: Nicht zu viel, denn beim Bergsteigen und der dünner werdenden Luft zählt oft jedes Gramm, dass Sie mit sich schleppen. Hier bietet es sich dann oft auch an, eventuell mit dem Smartphone die wunderschöne Berglandschaft festzuhalten.
Weiters raten wir Ihnen, Ihren Akku vor dem Aufbruch vollständig aufzuladen und zu überprüfen, damit Sie keine Ersatz-Akkus mitnehmen müssen. Wird der Berg allerdings im Winter bezwungen, sollten Sie schon einen Reserve-Akku mitnehmen, weil die Kälte die Laufzeit der Akkus wesentlich verkürzen kann. Zusätzlich kommt es bei der Wahl der idealen Kameraausrüstung darauf an, was Sie gerne auf den Fotos verewigen wollen. Beim Fotografieren von Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang sind lange Belichtungszeiten notwendig, weshalb für diese Aufnahmen ein Stativ verwendet werden sollte. Am besten wäre in diesem Fall ein leichtes Carbon Stativ. Wir empfehlen Ihnen auch, einen wasserresistenten Rucksack zu verwenden, damit bei einem plötzlichen Wetterumschwung Ihre Kameraausrüstung entsprechend geschützt ist.

Zeitpunkt wählen

Für optimale Bilder sollte die Sonne nicht zu hoch am Horizont stehen. Am idealsten wäre es, wenn sie flacher steht, wie beispielsweise am Morgen oder am späten Nachmittag. Zu diesen Zeiten ist das Licht weich und es sind viele schöne Farben am Horizont sichtbar, wodurch Ihre Bergaufnahmen das gewisse Etwas bekommen. In den Bergen einen Sonnenaufgang zu fotografieren, ist ein faszinierendes Schauspiel, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Passen Sie Ihre Route – wenn möglich – so an, dass Sie die Orte, die Sie fotografieren wollen, zu diesen idealen Zeiten erreichen. Arbeiten Sie auch mit Gegenlicht. Sie werden sehen, dass dabei beeindruckende Landschaftsaufnahmen entstehen können.

Bild gestalten

Machen Sie nicht den Fehler, nur einen Gipfel oder eine steile Felswand auf das Foto zu bringen, denn diese Motive sind in Natura viel spektakulärer als auf einem Bild. Geben Sie dem Bild einen Vordergrund, wie zum Beispiel eine Person, eine Blume, einen Wegweiser etc.

Vielleicht schaffen Sie es auch, zwischen dem Vorder- und Hintergrund noch eine mittlere Ebene einzubinden. Ob Sie den Hintergrund oder den Vordergrund scharf stellen, bleibt Ihnen überlassen. Halten Sie sich auch an Linien (zum Beispiel an eine Felswand oder an einen Weg), die zum Hauptmotiv führen und dem Foto dadurch mehr Struktur geben. Vergessen Sie nicht, auch hin und wieder die Perspektive (Frosch- oder Vogelperspektive) zu wechseln.

Mit diesen Tipps im Gepäck wünschen wir Ihnen eine tolle Bergwanderung und spektakuläre Bilder, die Sie am besten in einem Fotobuch verewigen, damit Sie auch Jahre später beim Durchblättern mit Freunden noch in schönen Erinnerungen schwelgen können.





Teilen Sie den Artikel mit Ihren Freunden

  • Facebook
  • Twitter
  • RSS
  • Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.