Fotos bei Regen, Sturm und Hagel

Für viele ist schlechtes Wetter ein Show-Stopper – nicht aber für uns Fotografen. Bei Regen, Sturm und Hagel können die faszinierendsten Bilder entstehen. Wir haben für Sie im Beitrag einige tolle Tipps dazu.

Kamera schützen

Die wichtigste Regel ist, die Kamera vor den äußeren Einflüssen zu schützen. Ein einfacher Tipp: Wenn Sie keine spezielle Schlechtwetterausrüstung kaufen möchten, wickeln Sie die Kamera mit Frischhaltefolie ein. Beim Objektiv sollte allerdings ein kleines Loch freibleiben. Sie können so die Knöpfe noch leicht betätigen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie immer ein weiches Tuch eingepackt haben, mit dem Sie die Frontlinse reinigen können. Natürlich gibt es auch spezielle Outdoor-Kameras, die mit Abdichtungen am Gehäuse ausgestattet sind und so effektiv gegen Wasser, Staub, Kälte und harte Stöße geschützt sind. Mit diesen Schutzmaßnahmen steht den Aufnahmen unter schwierigen Bedingungen nichts mehr im Wege. Erhöhen Sie Ihren eigenen Komfort beim Fotografieren mit einem Stativ und eventuell mit einem Hocker. Vergessen Sie nicht, selbst regenresistente Bekleidung anzuziehen und zusätzlich einen Regenschirm einzupacken.

Fotomotive wählen

Besonders interessante Bilder entstehen, wenn Sie Menschen in Regenbekleidung (Regenmantel, Regenschirm, Gummistiefel) fotografieren. Vor allem Kindern gefällt es, in Regenpfützen zu springen. Sie werden sehen, Sie bereiten Ihren Kleinen damit eine große Freude und erhalten dabei tolle Bilder für Ihre Fotosammlung. Falls Sie sich in der Nähe eines Teiches oder Sees befinden und gerade Regen fällt, dann nutzen Sie diese Gelegenheit und halten Sie beispielsweise den Aufprall der Regentropfen auf dem Wasser fest. Dabei entstehen ganz spezielle Aufnahmen, wenn die Regentropfen wieder ein Stück hoch springen. Gehen Sie hier nah genug ran, damit dieser Effekt auf Ihrem Foto besonders gut zur Geltung kommt.

Kameraeinstellungen treffen

Falls Sie die Bewegung der Regentropfen auf den Bildern „einfrieren“ möchten, muss die Belichtungszeit dementsprechend kurz gewählt werden. Stellen Sie den Fokus manuell ein, da ansonsten die Kamera den Hintergrund selbst scharf stellen und sich dies negativ auf die Aufnahme auswirken würde. Sollten Sie den Regen als Streifen auf Ihren Fotos zeigen wollen, so müssen Sie eine längere Belichtungszeit wählen. Wenn Sie am Tag mit langen Belichtungszeiten fotografieren, stellen Sie den ISO Wert auf die kleinstmögliche Zahl ein und die Blende auf die höchstmögliche Zahl, somit wird das Bild nicht überbelichtet. Verwenden Sie, wenn es Ihre Kamera erlaubt, auch den Schwarz-Weiß Modus, um mehr Abwechslung in Ihre Aufnahmen zu bringen.

Tipp für Aufnahmen bei Sturm

Wenn Sie sich entscheiden, bei Sturm Fotos zu machen, raten wir Ihnen, das Stativ wegzulassen und sich einen geschützten Platz, etwa in der Garage, im Auto oder im Hauseingang zu suchen. Im Wind wehende Fahnen, wirbelnde Blätter, wogende Bäume etc. können dabei wunderbare Motive abgeben. Setzen Sie für diese Aufnahmen die kürzeste verfügbare Belichtungszeit ein.

Wir hoffen, wir konnten Sie motivieren, auch einmal bei schlechtem Wetter Ihre Kamera auszupacken. Viel Spaß beim Ausprobieren!





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