Feuer richtig fotografieren

Sie sind bestimmt schon einmal vor einem offenen Feuer gesessen und haben sich gedacht, wie schön es wäre, diesen Moment festzuhalten. Egal, ob mit Kindern am knisternden Lagerfeuer oder in trauter Zweisamkeit vor dem offenen Kamin – wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie solche Augenblicke am besten verewigen. Lesen Sie mehr darüber im folgenden Beitrag.

 

Feuer hat etwas Magisches und übt in all seinen unterschiedlichen Formen immer wieder einen ganz besonderen Reiz auf uns aus. Angefangen beim abenteuerlichen Lagerfeuer, das seit jeher die Kinder fasziniert, über die spektakulären Shows der Feuerspucker, die farbenprächtigen Bilder der Feuerwerke am Nachthimmel bis hin zum wohlig warmen Knistern im offenen Kamin an einem kalten Winterabend und dem romantischen Dinner bei Kerzenlicht. Wir haben hier für Sie ein paar grundlegende Regeln zusammengefasst, wie sie diese Momente am besten festhalten können.

Achten Sie auf den Kontrast

Um Feuer auf Fotos gut zur Geltung zu bringen, benötigen Sie Kontrast. Diesen bekommen Sie vor allem dann, wenn Sie Feuer in dunkler Umgebung fotografieren. Wenn Sie mit Einsetzen der Dämmerung fotografieren, können Sie zusätzlich zum Hauptmotiv auch noch verschiedene Farbnuancen und –muster von Himmel und Hintergrund einfangen. Das verleiht Ihrem Bild einen besonderen Effekt.

Stativ verwenden – Ja oder nein?

Sie haben einen wesentlichen Vorteil, wenn Sie beim Fotografieren von Feuer ein Stativ als Hilfsmittel verwenden, um Verwacklungen zu vermeiden. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Blickwinkeln und Perspektiven, um das Motiv auf den Bildern bestmöglich zur Geltung zu bringen. Natürlich passt ein Stativ aber nicht in jeder Situation. Wenn Sie beispielsweise einen Feuerspucker fotografieren möchten, ist es besser, ohne Stativ zu arbeiten. Sie haben dadurch mehr Bewegungsfreiheit und können auf Bewegungen besser und schneller reagieren. Rasche Perspektiven-Wechsel sind ohne Stativ ebenfalls kein Problem.

Tipps für Aufnahmen von Feuerspuckern

Wenn Sie einen Feuerspucker fotografieren wollen, wählen Sie die Serienbildfunktion auf Ihrer Kamera aus, um den perfekten Moment nicht zu verpassen. Je mehr von der Flamme auf dem Bild zu sehen ist, umso besser ist das Foto belichtet. Deshalb können Sie eine sehr niedrige Verschlusszeit wählen. Die Belichtungszeit sollte dementsprechend kurz eingestellt werden und die Blende sollte weder zu hoch noch zu niedrig gewählt werden. Versuchen Sie, bei Aufnahmen von Feuerkünstlern auch Menschen oder Gegenstände abzubilden, um so später dem Betrachter der Bilder eine bessere Vorstellung davon zu geben, wie groß die Flammen tatsächlich waren.

Tipps bei Aufnahmen vom Lagerfeuer

Beim Fotografieren von Lagerfeuern sind lange Belichtungszeiten vorteilhaft. Darum empfiehlt sich hier die Verwendung eines Stativs besonders. Der ISO-Wert auf Ihrer Kamera sollte eher hoch eingestellt werden und die Blende sollte möglichst offen bleiben, da dadurch die Belichtungszeit verkürzt wird. Vergessen Sie nicht auf den Weißabgleich, mit dem Sie die Möglichkeit haben, die Stimmung im Bild zu verändern.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren – verpassen Sie diese tollen Augenblicke nicht und halten Sie sie fest.





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