Faszinierende Wolkenkulisse festhalten

Faszination Wolken – Fast jeden Tag können wir am Himmel diese beeindruckenden Naturphänomene betrachten. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie Wolken eindrucksvoll auf Bildern festhalten können.

Jede Wolke hat eine andere Form und verändert diese – so wie auch ihre Größe – permanent. Wolken finden sich zu jeder Jahreszeit. Der Unterschied liegt zum Beispiel aber darin, dass im Sommer meist der blaue Himmel überwiegt und eher kleine Quellwolken zu sehen sind, während sich hingegen speziell im Herbst die Wolken oft zu hohen Blöcken auftürmen. Die Einmaligkeit der einzelnen Wolken und ihre stets wechselnden Konstellationen machen den besonderen Reiz bei dieser Art der Fotografie aus.

Passende Kameraeinstellungen

Arbeiten Sie bei Aufnahmen von Wolken generell eher mit hohen Blenden-Werten, damit der Vordergrund besonders scharf dargestellt wird. Das ist auch deshalb notwendig, weil Sie eine sehr große Fläche fotografieren. Die höhere Schärfentiefe (Blende) bedingt, dass weniger Licht durch den Sensor gelangt. Deshalb empfehlen wir Ihnen, bei diesen Aufnahmen ein Stativ zu verwenden, denn es sind dadurch längere Belichtungszeiten notwendig, damit genug Licht einfallen kann.

Optimale Bildaufteilung

Zuerst sollten Sie entscheiden, ob Sie ein reines Wolkenfoto machen möchten oder ob auf einem Teil des Fotos eine Landschaft abgebildet sein soll.
Bei der ersten Variante, bei der Sie sich nur auf die Wolkengebilde am Himmel konzentrieren, raten wir Ihnen, sich eine Wolke auszusuchen, die im Mittelpunkt stehen soll. Fokussieren Sie diese Wolke, so dass das Bild dort den größten Schärfegrad aufweist. Denken Sie dabei auch an die Drittelregelung, das heißt, dieser Punkt soll nicht in der Mitte platziert werden.

Falls Sie die zweite Variante wählen, bei der durch die Wolkenformation das Bild dramatisch gestaltet werden soll, so sollten Sie vor allem auf den Goldenen Schnitt achten. Beachten Sie dabei auch, in welchem Winkel Sie den Horizont fotografieren. Auf Fotos wirkt es meist besser, wenn dieser so gerade wie möglich ausgerichtet ist. Falls Sie kein spezielles Motiv haben, das Sie fokussieren wollen, so können Sie sich Linien – wie etwa Feldwege, Eisenbahnschienen etc. – suchen, an die Sie sich halten. Dadurch wirkt das Bild interessanter.

Ideale Wetterverhältnisse

Legen Sie das Vorurteil, dass nur bei schönem Wetter tolle Bilder entstehen, beiseite. Überzeugen Sie sich selbst davon, wie faszinierend zum Beispiel Wolkenkonstellationen kurz vor oder nach einem Gewitter sein können. Jeder Tag bringt neue Wolkengebilde und neue Stimmungen – keine gleicht der anderen. Das macht den besonderen Reiz beim Fotografieren von Wolken aus.

Lassen auch Sie sich von diesen Naturphänomen begeistern. Viel Spaß beim Ausprobieren!





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