Meer fotografieren

Sie liegen entspannt am Strand, schauen gedankenverloren den Wellen zu und lauschen dem Wind und dem Rauschen des Wassers. Wie Sie diese schöne, relaxte Stimmung auch nach Hause holen können, lesen Sie in unserem folgenden Beitrag.

Irgendwann hat leider auch der schönste Urlaub am Meer ein Ende. Doch das heißt nicht, dass Sie all die wunderbaren Eindrücke und schönen Erinnerungen nicht mit zurück in den Alltag nehmen können. Wir haben für Sie einige interessante Tipps & Tricks, wie Sie einzigartige, unvergessliche Strand-Bilder aufnehmen, die sich perfekt auf einer großformatigen Leinwand oder in einem liebevoll gestalteten Fotobuch verewigen lassen.

Tipp 1: Goldener Schnitt und richtiges Format

Vergessen Sie nicht, beim Fotografieren auf die Drittel Regel zu achten. Das heißt, der Horizont sollte nicht exakt in der Bildmitte positioniert werden, sondern etwas darüber oder darunter. So sorgen Sie für eine spezielle Wirkung im Bild. Konzentrieren Sie sich auf das Querformat, wenn Sie das Meer fotografieren.

Tipp 2: Highlights einbauen

Wir raten Ihnen, nach Möglichkeit ein paar Highlights in die Bilder einzubauen. Das verleiht den Aufnahmen das gewisse Etwas. Falls Sie einen Rettungsturm, einen Sonnenschirm, Stühle, Ihre im Wasser spielenden Kinder, eine Palme oder ähnliches sehen, integrieren Sie diese Gegenstände bzw. Momente in Ihre Bilder. Sie werden sehen, durch diese Elemente kann Ihr Bild viel interessanter und ansprechender werden.

Tipp 3: Kamera schützen

Strand bedeutet Sand und Wasser. Und beides kann für Ihre Kamera problematisch werden. Schon kleinste Sandkörner können erheblichen Schaden an Objektiv, Linse oder mechanischen Teilen verursachen. Wir empfehlen Ihnen daher, auf ein Unterwassergehäuse als Schutz zurückzugreifen. Es gibt selbstverständlich auch spezielle Outdoor-Kameras, die zum Fotografieren am Meer besonders gut geeignet sind.

Tipp 4: Objektiv wechseln

Das Wechseln der Objektive am Strand sollte nach Möglichkeit unbedingt vermieden werden, da dabei sehr schnell Schmutz oder Staub ins Innere der Kamera gelangen kann. Packen Sie einen Pinsel oder ein weiches Tuch ein, um damit ab und zu die Linse von Staubkörnern zu befreien.

Tipp 5: Kameraeinstellungen

Wir empfehlen Ihnen, mit Langzeitbelichtung zu arbeiten, da sich so zum Beispiel das Fließen der Wellen am besten auf Fotos verewigen lässt. Dabei ist es besonders ratsam, ein Stativ zu verwenden.

Tipp 6: Gegenlichtaufnahmen

Oft lässt es sich nicht vermeiden, gegen die Sonne zu fotografieren. Schalten Sie – falls vorhanden – in diesen Fällen unbedingt die Gegenlichtkorrektur Ihrer Kamera ein. Wir empfehlen Ihnen, eine Blende von 8 einzustellen, um eine ausreichende Schärfe beizubehalten.

Tipp 7: Der ideale Zeitpunkt

Die sogenannte „blaue Stunde“ – also die Zeit kurz nach dem Sonnuntergang – eignet sich perfekt für Aufnahmen vom Meer. Der Kontrast ist zu dieser Zeit nicht zu hoch, da das Licht sehr weich einfällt.

Genießen Sie einen erholsamen Urlaub am Meer und vergessen Sie nicht, Ihre schönsten Strand-Momente mit Hilfe unserer 7 Tipps einzufangen.





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  1. Liebe Frau Seidler,
    vielen Dank für Ihren Kommentar!
    Sie haben mit Ihren Anmerkungen selbstverständlich recht.
    Wir werden den Beitrag dementsprechend anpassen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr HappyFoto-Team

  2. Das erste Bild zeigt das Meer nicht im goldenen Schnitt, der wesentlich näher der Mitte liegt. Auch die Drittelregel entspricht nicht dem goldenen Schnitt, ist aber eine Annäherung daran.

    Die „blaue Stunde“ ist die Stunde NACH Sonnenuntergang.

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