Tolle Gartenbilder schießen – aber wie?

Im Frühling und Sommer sind wieder wunderschöne bunte Blumen in den Gärten und auf den Wiesen zu bewundern. Wie Sie diese faszinierenden Pflanzen bestmöglich auf Fotos verewigen können, lesen Sie in unserem folgenden Beitrag.

Den richtigen Bildausschnitt wählen

Im Garten wächst natürlich alles so, wie es eben wächst. Man hat beim Einpflanzen zwar einen minimalen Einfluss darauf, aber in welche Richtung die Blume im Endeffekt gedeiht, wie groß sie wird und welche tatsächliche Farbe sie entwickelt, definiert die Natur. Deshalb müssen Sie sich als Fotograf an die Situation anpassen und das Beste aus dem jeweiligen Motiv herausholen. Das Ergebnis ist wichtig! Positionieren Sie sich so, dass Ihr Motiv – das heißt die Blume, das gesamte Blumenbeet oder etwa eine einzelne Blüte – so auf das Foto gebracht wird, dass eine große Fläche des Bildes damit ausgefüllt wird.

Achten Sie darauf, dass im Hintergrund keine störenden Dinge, wie zum Beispiel Gartengeräte oder Ähnliches, zu sehen sind. Gehen Sie so nahe wie möglich an Ihre Motive heran. Sie können auch, falls sich ein unschöner Hintergrund auf dem Bild nicht vermeiden lässt, auf das Hauptmotiv fokussieren und somit den Hintergrund verschwommen erscheinen lassen. Falls beispielsweise herumliegende Blätter am Boden stören, raten wir Ihnen, diese vor der Aufnahme einfach schnell mit einem Rechen zu entfernen, um sich so später mühevolles Retuschieren am Computer zu ersparen. Gehen Sie beim Fotografieren in die Hocke, damit Sie mit den Blumen auf gleicher Höhe sind und experimentieren Sie mit der Zoom-Funktion.

Welche Lichtverhältnisse sind ideal?

Die beste Zeit, um Gartenbilder zu schießen, ist in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag. Zu dieser Zeit fällt das Licht sehr weich, da die Sonne noch nicht bzw. nicht mehr am höchsten Punkt des Horizonts steht. Dadurch wirken die Farben der Blumen sehr satt und kräftig.

Verschiedenste Motivideen

Sie müssen nicht immer die perfekten, gerade aufgeblühten Blumen fotografieren, sondern Sie können durchaus auch einmal eine verwelkte Pflanze ins richtige Licht rücken und faszinierende Bilder davon schießen. Einige Blumen lassen einfach nur Ihren Kopf hängen, andere wiederum – etwa Rosen – vertrocknen und bleiben dabei aber in Ihrer ursprünglichen Form. Vielleicht versuchen Sie auch ein paar Schwarz-Weiß-Aufnahmen, denn diese können durchaus einen speziellen Reiz ausüben. Fotografieren Sie nicht nur Blumen in Ihrem eigenen Garten, sondern halten Sie zum Beispiel bei Spaziergängen Ausschau nach schönen Motiven auf Wiesen oder am Waldrand. Aber auch in der Stadt, zum Beispiel in Parkanlagen, finden Sie unzählige bezaubernde Pflanzen, die es wert sind, fotografiert zu werden.

Probieren Sie verschiedenste Perspektiven aus und vergessen Sie dabei nicht auf die Makrofotografie. Blumen sind tolle Motive, die in den schönsten Farben leuchten und nicht weglaufen, herumzappeln oder unpassende Grimassen schneiden … Sie haben also alle Zeit der Welt beim Fotografieren.
Verewigen Sie Ihre Bilder dann zum Beispiel in Fotobüchern oder Fotokalendern und halten Sie so diese wunderbaren Augenblicke über Generationen fest. Hier können Sie sehen, wie schön diese Bücher werden können.





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