Die Kriegsfotografie

Was wäre die Welt ohne Fotografie? Jeden Tag, wenn wir am Morgen die diversen News-Seiten öffnen, sehen wir unzählige Bilder, die um die Welt gehen. Schon seit den Anfängen der Fotografie trug diese wesentlich dazu bei, das Kriegsgeschehen zu dokumentieren und die Bevölkerung zu informieren. Lesen Sie mehr darüber im Beitrag.

In Kriegszeiten zu fotografieren war und ist natürlich nichts Schönes, aber gerade diese Aufnahmen machen den Menschen immer wieder bewusst, wie schlimm es in den Krisengebieten wirklich zugeht. Mit der Kriegsfotografie haben sich tragische Augenblicke ins Gedächtnis der Menschen eingeprägt. Die ersten Fotos aus Kriegszeiten stammen aus dem Jahr 1864, dem Jahr des deutsch-dänischen Krieges. Die Fotografen hatten damals noch keine Möglichkeit, direkt von den Kriegshandlungen zu berichten, sondern konzentrierten sich auf die Geschehnisse nach dem Verstummen der Waffen. Das heißt, sie fotografierten meist die Toten und Verletzten, die zurückgelassen wurden.

Vorschriften für die Aufnahmen im ersten und zweiten Weltkrieg

Anfang des 20. Jahrhunderts war es noch verpönt, Fotos von Tod und Elend zu veröffentlichen. Deshalb konzentrierten sich die Fotografen meist auf die Pflegestationen und jene Soldaten, die gerade wartend am Rande des Schlachtfelds ihre Zeit verbrachten. Die Bilder, die an die Öffentlichkeit gelangten, wurden vor der Veröffentlichung strengstens kontrolliert.

Ein berühmter Kriegsfotograf

Robert Capa ist einer der ersten berühmten Kriegsfotografen der Welt. Er dokumentierte mit seinen Fotografien den Spanischen Bürgerkrieg. Die Bilder wurden anschließend in einer Zeitschrift veröffentlicht und dadurch wurde er erstmals bekannt. Er stammte ursprünglich aus Ungarn, übersiedelte aber später nach Amerika, wo er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt. Seine Lebensgefährtin Gerda Taro war ebenso eine Kriegsfotografien, die im Jahr 1937 im Spanischen Bürgerkrieg ihr Leben lassen musste. Robert Capa hat mit seiner Aussage: „Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“ den Leitsatz der Reportage-Fotografie ins Leben gerufen.
Im Jahr 1954, als der Indochina-Krieg stattfand, wollte er zur Kriegsberichterstattung zurückkehren und trat jedoch auf eine Landmine, die ihm das Leben kostete. Bis heute verloren unzählige weitere Kriegsfotografen ebenfalls ihr Leben bei der Ausübung ihrer Arbeit.

Manipulation der Bilder

Die veröffentlichten Bilder der Kriege zeigten natürlich nicht immer die Wahrheit, denn oft wurden sie für Propaganda-Zwecke verfälscht und inszeniert. Auch heute gibt es immer wieder Versuche, manipulierte Bilder in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Allerdings ist dies nicht mehr so einfach, da heutzutage mittels Smartphones unverfälschte Bilder der Geschehnisse binnen Sekunden via World Wide Web um die Welt gehen können. Heutzutage ist die Manipulation von Aufnahmen auch ein Verbrechen und kann mit hohen Geldbußen bestraft werden.

Durch diesen Beitrag kann man erkennen, dass die Fotografie eine große bedeutende Rolle in unserem Leben spielt und wir vieles nie erfahren hätten, wenn es nicht Fotografen gäbe.





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