Spiegelungen im Wasser fotografieren

Wasser, eines der faszinierendsten, wichtigsten Elemente der Erde. Oft versuchen wir Wasser auf Bildern festzuhalten. Wie Ihnen das am besten gelingt, können Sie hier im Beitrag nachlesen.

Wir brauchen Wasser, um zu überleben – es ist so wandelbar und wird in vielen Bereichen des Lebens eingesetzt. Auch auf Bildern ist es einzigartig. Es kann in so vielen verschiedenen Erscheinungsformen fotografiert werden, etwa als Wassertropfen, fließendes Wasser in Flüssen, Wellen im Ozean, stilles Wasser, spritzendes Wasser, Eis, Schnee, Wolken und so weiter. Besonders interessante Bilder erhält man, wenn man Spiegelungen im Wasser fotografiert.

Wann ist die Beste Zeit?

Wenn Sie an einem See, am Meer oder an einem durchziehenden Fluss in einer Stadt Spiegelungen im Wasser einfangen möchten, warten Sie bis zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Zu dieser Zeit herrschen die optimalsten Lichtbedingungen. Während der sogenannten Blauen Stunde – ist das Licht weich und die Kontraste fallen nicht zu stark aus. Weiters ist auch sehr wichtig, dass es windstill ist, denn nur ein ruhiger/s See/Meer hat dieselbe Wirkung wie ein Spiegel. Wind würde die Spiegelungen im Wasser verzerren. Eines der beliebtesten, meist fotografierten Motive ist das Abendrot am Meer.

Welche Ausrüstung benötigen Sie?

Als Teil der Ausrüstung ist ein Stativ sehr empfehlenswert. Damit können Sie dann auch problemlos mit langen Belichtungszeiten arbeiten.

Welcher Bildausschnitt sollte gewählt werden?

Achten Sie immer darauf, den Horizont mittig zu halten und das Hauptmotiv nicht zu weit an den unteren Rand zu bringen. Es sollte, wenn möglich, auch nichts abgeschnitten werden.

Faszinierende Motive:

Wie oben schon erwähnt, das Abendrot am Meer ist eines der beliebtesten Motive. Auch die Lichter der Großstadt in einem vorbeilaufenden Fluss wirken in der Nacht besonderes schön oder nach einem starken Regenguss in einer Stadt, wo sich die hohen Wolkenkratzer in den entstanden Pfützen widerspiegeln. Auch die nasse Straße kann bezaubernde Motive von Autoscheinwerfern und Reklametafeln wiedergeben. In einer Stadt mit vielen Straßenlaternen brauchen Sie sich wegen der Belichtung keine Gedanken zu machen. Am Meer oder an einem See sollten Sie immer in Richtung der Lichtquelle fotografieren. Jedoch müssen Sie bei Gegenlichtaufnahmen darauf achten, die Gegenlichtkorrektur der Kamera zu aktivieren, falls das Bild zu dunkel ausfallen würde. Alternativ können Sie die Blende auch um eine Stufe erhöhen. Knipsen Sie ein paar Probebilder und entscheiden Sie, welche Blendenwerte am besten für die folgenden Aufnahmen geeignet sind. Um eine sehr gute Schärfe im Bild zu erzielen, empfehlen wir eine Blendenzahl von 8.

Wir hoffen, dass Sie sich ein paar hilfreiche Tipps mitnehmen können und wüschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren!





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