Zeitrafferaufnahmen

Was genau bedeutet eigentlich Zeitraffer? Wo wird er verwendet? Wie kommt man zu Zeitrafferaufnahmen? Welche Ausrüstung benötigt man bei solchen Aufnahmen? – Auf diese Fragen wird im folgenden Beitrag näher eingegangen.

Zeitraffer – Allgemein

Bei Zeitrafferaufnahmen werden über einen längeren Zeitraum aufgenommene Bilder eines bestimmten Motivs zusammengefügt. Dadurch können Änderungen sichtbar gemacht werden, die in Echtzeit sonst nicht oder nur schwer wahrnehmbar wären, zum Beispiel das Keimen einer Pflanze oder die Bewegung des Sternenhimmels.

Ausrüstung für Zeitrafferaufnahmen

An Ausrüstung benötigt man nicht sehr viel mehr als bei „normalen“ Aufnahmen. Wir empfehlen Ihnen, ein sehr stabiles Stativ zu benützten, da es sich meist um sehr zeitaufwändige Projekte handelt, die bis zu mehreren Stunden in Anspruch nehmen können. Welche Kamera Sie einsetzen, ist ganz Ihrem Geschmack überlassen. Vorrausetzung ist allerdings, dass die Kamera entweder einen Intervall-Timer integriert hat oder man einen externen Intervallauslöser als Zubehör verwenden kann. Bei Aufnahmen im Freien sollte man auf wechselnde Witterungsbedienungen vorbereitet sein. So sollte man das Kamerastativ mit schweren Gegenständen standhaft gegen Windstöße machen und eventuell einen Regenschutz für die Kamera einpacken. Sollte Nieselregen herrschen, raten wir Ihnen, die Linse zwischen den Aufnahmen mit einem Baumwolltuch abzutrocknen. Achten Sie weiters darauf, dass auf der Speicherkarte genügend Platz vorhanden ist.

Auf was muss bei der Aufnahme geachtet werden

Als erstes muss die Kameraposition festgelegt und entschieden werden, welchen Bildausschnitt man gerne festhalten möchte. Es soll eine harmonische Bilderreihe entstehen und das Verhältnis der Motive, die sich bewegen, etwa Wolken, Menschen, etc. und jener, die sich nicht bewegen, wie Häuser, Stromleitungen, Bäume, etc. sollte möglichst ausgeglichen sein. Vor der Aufnahme muss eingestellt werden, in welchem Abstand die Bilder gemacht werden sollen. Ihre Entscheidung, welchen Intervallabstand Sie einstellen, hängt primär von dem aufzunehmenden Motiv ab. So eignet sich bei einer Pflanze, die gerade austreibt, eher eine längere Intervallzeit, während bei einem Platz, auf dem sich viele Menschen bewegen, eine kürzere Intervallzeit empfehlenswert ist. Bevor man die Aufnahme startet, sollte man die Kamera manuell einstellen – sowohl Weißabgleich als auch Belichtung müssen passend für den aufzunehmenden Bildausschnitt gewählt werden. Im manuellen Modus stellt die Kamera die Belichtung nicht automatisch nach und so muss diese entweder während der Aufnahme von Zeit zu Zeit nachgestellt werden oder später am PC korrigiert werden.
Wenn Sie die Fotos am Computer gespeichert haben, können Sie mit einem speziellen Programm (zum Beispiel Adobe Premiere) ein Video zusammenstellen und dies mit einer passenden Hintergrundmusik versehen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Beitrag einige hilfreiche Informationen gegeben zu haben und wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren und schöne Ergebnisse.





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