Fotografieren von Keksen

Zu Weihnachten wird wieder fleißig gebacken und es werden kleine Kunstwerke kreiert, die man gerne in Erinnerung behalten möchte. Wie Sie Ihre Kekse und Speisen am besten auf Fotos in Szene setzen, wird im folgenden Beitrag erklärt.

Die Umgebung vorbereiten:

Zur Umgebung zählen die Tischdecke, das Geschirr, eventuell das Besteck, die Dekoration rund um das Hauptmotiv und vieles mehr. Die Farben der Deko sollten mit den Keksen im Einklang sein. Speziell bei Keksen empfehlen wir Ihnen, den Hintergrund eher in einem Farbton und schlicht zu halten, da diese oftmals sehr verschieden und bunt sein können. Weniger ist hier oft mehr! Weiters machen sich auch Lebensmittel oder Pflanzen gut im Bild, die mit den Hauptmotiven sofort in Verbindung gebracht werden. Bei Keksen denkt man sofort an Weihnachten – ein Tannenzweig, Äpfel, Nüsse, Mandarinen etc. eignen sich hier perfekt als Dekoration. Falls Sie auf die Hintergrund-Deko völlig verzichten möchten, raten wir zu einer Detail-Aufnahme.

Motive richtig in Position bringen:

Beim Fotografieren sollten Sie darauf achten, den Goldenen Schnitt immer in Erinnerung zu behalten. Die Kekse sollten daher nicht direkt in der Mitte des Bildes positoniert werden, sondern sich eher am Rand des Fotos befinden.

Richtige Perspektive wählen:

Von der Vogelperspektive raten wir ab, da hier die Bilder flach und langweilig wirken. Fotografieren Sie von Vorne und orientieren Sie sich an einer geraden Linie, die entweder vertikal oder horizontal verläuft. Falls Sie Getränke, wie zum Beispiel ein Glas Milch oder Tee, die man sofort mit Keksen assoziiert, auf dem Foto mit dabei haben möchten, achten Sie auf den Aufnahmewinkel, denn Flüssigkeiten sollten immer gerade abgebildet werden. Weiters sollten Sie auf den Bildern Schattenpartien so gut wie möglich vermeiden. Wenn Sie mit einer weiteren Lampe direkt den Schatten beleuchten, können Sie diesen so reduzieren.

Richtig belichten:

Am besten eignet sich Tageslicht zum Fotografieren von Keksen und Speisen, da es sich um eine natürliche Lichtquelle handelt und keine zusätzlichen Leuchtmittel benötigt werden. Wenn Sie während des Tages keine Zeit haben, Ihre Kekse abzulichten, empfehlen wir Ihnen, einfach die Lampe im Küchenoberbau oder eine normale Schreibtischlampe zu benutzen. Falls Sie nur mit Blitz auf der Kamera arbeiten, wirkt das Bild sehr kalt, deswegen sollte man zusätzlich zum Blitz andere Lichtquellen verwenden, damit die Farben weicher wirken.
Vergessen Sie beim Arbeiten mit künstlichem Licht auf keinen Fall, den passenden Weißabgleich einzustellen, der die Farbtemperatur jedes einzelnen Bildes an das menschliche Auge anpasst.

Mit diesen Tipps können Sie Ihre Lieblingskekse und Ihre kreativen Kunstwerke für immer festhalten und zusätzlich in einem Fotobuch (Rezeptbuch) verewigen. Diese kommen als Geschenke bei der Familie, Freunden usw. sicher sehr gut an.





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