Jubiläumsjahr: Blick in die Zukunft der Fotografie

Was die Zukunft wirklich bringen wird, steht natürlich in den Sternen. Aber Forscher und Entwickler arbeiten an vielen Projekten, um die Fotografie permanent weiterzuentwickeln. Hier lesen Sie, woran gerade gearbeitet wird und wohin der Trend geht.

Natürlich lässt sich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, was genau die Zukunft bringen wird – man kann nur Vermutungen anstellen und spekulieren. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die analoge Fotografie nicht komplett verschwinden wird, da ja auch heute noch zum Beispiel alte Autos (Oldtimer) von Liebhabern geschätzt werden.

Wohin wird der Trend vermutlich gehen?

Das Internet wird auch in Hinblick auf die Fotografie eine noch wichtigere Rolle als bisher einnehmen und beispielsweise den Austausch von Medien – wie Fotos und Videos – weiter prägen und verändern. Kameras werden in Zukunft permanet mit dem Internet verbunden sein und Bilder via Cloud-Lösungen unmittelbar online abspeichern, was die Verwendung von Speicherkarten auf lange Sicht überflüssig machen wird. Während Sie auf Weltreise sind, kann Ihre Familie so zum Beispiel gleich Ihre Fotos zu Hause am PC abrufen und durchstöbern. Somit sind Ihre Liebsten immer am Laufenden, wo Sie sich gerade aufhalten und welche besonderen Erlebnisse Sie gerade erleben.

Weitere Forschungen in der Fotografie:

Ein weiterer Schritt wird die sogenannte Lichtfeld-Fotografie sein, dabei werden mit speziellen Kameramodellen „vierdimensionale Bilder“ erstellt. Die sogenannten Lichtfelder enthalten nicht nur weitreichende Informationen zur räumlichen Lage der „Pixel“, sondern auch zusätzliche Infos darüber, woher die Lichtstrahlen kommen. Durch dieses revolutionäre Verfahren wird es möglich, im Nachhinein Fokus, Blende und sogar Perspekitven bei Bildern zu verändern. Hier ein kurzes Beispiel zur Veranschaulichung: Man hat ein Foto mit einer Frau, die vor einem Baum steht. Am Computer kann nun nachträglich die Schärfeebene verstellt werden, das heißt, der Fokus kann wahlweise auf den Baum oder die Frau gelegt werden. Weiters kann die Frau zum Beispiel frontal oder leicht im Profil vor dem Baum gezeigt werden und so die Perspektive grundlegend geändert werden. Allerdings gilt es bei der Lichtfeldfotografie auch noch gravierendere Probleme zu lösen, da beispielsweise Farbkorrekturen aktuell nicht möglich sind.

Wissenschaftler haben Software-Algorithmen entwickelt, die das Strecken und Stauchen eines Bildes nahezu verzerrungsfrei ermöglichen. Somit können Bilder aus einer Lichtfeld-Kamera in Größe und Seitenverhältnis individuell angepasst werden.

Ob sich diese Entwicklungen wirklich umsetzten lassen und am Markt durchsetzen oder ob doch eine andere Richtung eingeschlagen wird, werden wir noch sehen.





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