Schwarz-Weiß-Fotografie – heute und früher

Was genau ist die Schwarz-Weiß-Fotografie? Worin liegt der Unterschied in der Schwarz-Weiß-Fotografie heute und früher? Im folgenden Beitrag werden wir auf diese Fragen eingehen.

Allgemein:

Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist ein Verfahren, bei dem Grauwerte verschiedenster Abstufungen und Schwarz sowie Weiß von Motiven, Gebäuden, Gegenständen, etc. im Bild wiedergegeben werden. Ein Schwarz-Weiß-Bild entsteht aus Licht und Kontrasten.
Früher nannte man diese Fotografie nicht bewusst Schwarz-Weiß-Fotografie so wie heute. Es gab keine besondere Bezeichnung dafür, da die Farbfotografie noch nicht erfunden war. Später war sie allerdings auch unter dem Begriff Graustufenfotografie bekannt.

Früher:

Das Schwarz-Weiß-Silberbild-Verfahren war früher am weitesten verbreitet. Dabei werden Silberhalogenidkristalle in einer Gelantineschicht, der sogenannten Schutzschicht, auf Papier gebracht und anschließend mit einer Kamera belichtet. Das Endergebnis wird dann in einem Labor ausgearbeitet, fixiert und vor Ausbleichung geschützt. Die analoge Farbfotografie und der digitale Bildspeicher haben dieses Verfahren fast völlig abgelöst und so wird es heutzutage nur mehr sehr selten verwendet.

Heute:

Heute kann man einen Modus für Schwarz-Weiß-Fotos entweder direkt auf der Kamera auswählen (ob jedoch die Qualität Ihren Vorstellungen entspricht, ist nicht gesichert) oder man bearbeitet farbige Fotos später am Computer mit einem Bildbearbeitungsprogramm nach. Hier ist allerdings Einiges zu beachten: Bei der Umwandlung von farbigen Fotos in Schwarz-Weiß-Fotos muss auf die richtigen Grauwerte geachtet werden. Zu bunte Bilder, die viel Rot und Grün enthalten, sollten eher nicht Schwarz-Weiß-Fotos umgewandelt werden, da hier der besondere Effekt nicht zur Geltung kommt. Die beiden Farbtöne Rot und Grün würde man im Ergebnis kaum voneinander unterscheiden können, da es zu Grauschattierungen kommen würde. Bei Bildern mit viel „echtem“ Schwarz und Weiß, wirkt diese Umwandlung besonders gut, da hier auf dem Bild ein hoher Kontrast entsteht, der es speziell wirken lässt. Ein Beispiel: Bei einer roten Rose raten wir von einer Bearbeitung ab. Bei einer weißen Rose würde sich die Umwandlung in ein Schwarz-Weiß-Foto dahingegen besonders gut eignen, wie Sie auf diesem Foto erkennen können.

Oft wirkt ein Bild in Schwarz-Weiß viel besser als in Farbe, da die Motive so intensiver durch die Kontraste zur Geltung kommen und man eine spezielle Stimmung erzeugt. Probieren Sie verschiedene Motive in Farbe und in Schwarz-Weiß aus. Nur so können Sie entscheiden, was Ihnen am Besten gefällt.





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