Jubiläumsjahr: einfacher und besser Fotografieren

In diesem Beitrag zum Jubiläumsjahr der Fotografie behandeln wir das Thema „Fotografieren wird einfacher und besser“. Es wird auf interessante Punkte eingegangen, wie zum Beispiel die Sofortbildkamera, die Fotoabzüge ausgibt, ohne dass diese zuvor in einem Labor ausgearbeitet werden müssen. Lesen Sie hier mehr darüber.

Nachdem die grundlegenden Steine für die Fotografie gelegt waren – Darstellung von bewegten Objekten, Farbe und mobile Apparate – gab es immer noch einige Dinge, die verbesserungswürdig waren. Im Jahr 1938 wurde erstmals eine Kamera präsentiert, in der ein Belichtungsmesser eingebaut war und bei der eine Blendenautomatik nach Zeitvorwahl genutzt werden konnte. Die Kriegszeit blockierte allerdings die Weiterentwicklung der Kameratechnik. Die Fotografie spielte jedoch eine große Rolle für die Dokumentation des damaligen Geschehens. Ein sehr bekannter Kriegsfotograf war der US-Amerikaner Robert Capa, der eine grundlegende Regel für die Reportagefotografie geprägt hat: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, dann warst Du nicht nah genug dran.“

Ein Großer Fortschritt: Fotoabzüge ohne Labor

Im Jahr 1947 präsentierte der Physiker und Industrielle Edwin Herbert Land das Polaroid-Trennbild-Verfahren. Ca. eineinhalb Jahren später kam ein Gerät auf den Markt, das nur wenige Sekunden nach einer Aufnahme das fertige Foto auswarf. Die sogenannte Sofortbildkamera funktionierte nach einem einfachen Prinzip: Mittels zweier Walzen wurde auf dem Papier eine Entwicklerpaste verteilt, wodurch das belichtete Negativ sofort auf ein Positiv übertragen werden konnte. Jedes Foto war ein Unikat. Anfangs war dies aber nur mit Schwarzweißfilmen möglich und erst im Jahre 1963 wurden erste erfolgreiche Versuche mit Farbe durchgeführt. Diese Sofortbildkamera wurde zur Sensation und sehr beliebt. 2008 ging die Produktionsfirma dieser Kameras in Konkurs, da die Digitalfotografie immer populärer wurde.

Die Kamera wird noch weiter ausgebaut

Ab dem Jahr 1950 wurde die Fotografie in der Anwendung um Einiges vereinfacht. Es kam immer mehr Elektronik ins Spiel und die Spiegelreflexkamera bürgerte sich ein. In dieser Zeit entstand auch eine eigene Messe für Fotografie, wo sich Hersteller und Händler treffen und austauschen konnten, die sogenannte „photokina“. Diese Messe findet auch heute noch statt.

Mehrere Hersteller beteiligten sich an der Suche nach einer Autofokuslösung (automatische Schärfeeinstellung). Den Stein ins Rollen brachte im Jahr 1963 Topcon mit der TTL-Messung (Through the Lens). In den 90iger Jahren kam die Minolta 7000 auf den Markt, die als erste Kamera ein passives Autofokussystem mit Phasendetektion direkt im Gehäuse eingebaut hatte. Die automatische Schärfeeinstellung funktionierte ohne Probleme. Die Spiegelreflexkamera war ein Riesenerfolg und kam sehr gut an. Nach und nach erreichten auch Nikon und Canon diesen Stand.

Mit der heutigen Technik ist dies allerdings überhaupt nicht mehr zu vergleichen, da die Vollautomatik bei der Kamera die Verschlusszeit, den Weißabgleich uvm. selbständig einstellt.





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