Fotografieren im Zoo leicht gemacht

Eine Vielfalt an Tierarten – große, kleine, seltene, wilde, gefährliche oder giftige – sind im Zoo zu finden und zu bestaunen. Diese einzigartigen Lebewesen auf einem Foto festzuhalten, erfordert großes Geschick und besonderes viel Geduld. Deshalb haben wir hier einige Tipps für Sie.

Es gibt einige Hürden, die sich zwischen Sie und einem faszinierenden Foto eines Zoobewohners stellen, zum Beispiel die Gitterstäbe der einzelnen Gehege, Glasscheiben oder unschöne Hintergründe. Um diese Stolpersteine umgehen zu können, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten.

Geeignete Kameraauswahl treffen

Wir empfehlen die Verwendung einer Spiegelreflexkamera. Kompaktkameras sind für die Tierfotografie nicht so gut geeignet, weil keine Wechselobjektive verwendet werden können und die Qualität der Fotos geringer ist als bei Fotos einer Spiegelreflexkamera.

Glasscheiben sind kein Hindernis

Wenn Sie kein verwackeltes Bild bekommen wollen, empfehlen wir Ihnen, ein Stativ zu verwenden. Es kommt öfter zu langen Wartezeiten, bis sich ein Tier in eine passende Position begibt. Auch dafür ist ein Stativ eine gute Investition, damit Ihre Armmuskulatur geschont wird. Wichtig ist, dass Sie die Frontlinse besonders nahe am Glas positionieren und den Blitz deaktivieren. (Achtung: In den meisten Zoos ist das Fotografieren mit Blitz verboten). Für die Perfektionisten unter Ihnen empfehlen wir sogar, einen Glasreiniger und ein Tuch mitzunehmen. Weiters sollten Sie eher dunkle Kleidung tragen, denn dies verhindert helle Spiegelungen bei Glaswänden. Stellen Sie den Weißabgleich bei digitalen Spiegelreflexkameras auf „Automatisch“ ein.

Beste Kameraposition wählen

Bilder werden am schönsten, wenn man die Tiere auf Augenhöhe fotografiert. Augen und Gesicht sind jene Körperteile eines Tieres, die am aussagekräftigsten sind. Verwenden Sie hierfür den Zoom. Auf keinen Fall ein Tier von oben oder hinten fotografieren, da diese Bilder keine gute Wirkung haben. Oberste Priorität sollte immer sein, dass sich die Tiere nicht bedroht fühlen und sie nicht gestört oder verschreckt werden.
Bei den meisten Kameras gibt es die „Sport Modus“ Einstellung, die dafür sorgt, dass die Verschlusszeit verringert wird. Falls diese Einstellung bei Ihrer Kamera nicht vorhanden ist, können Sie die Verschlusszeit manuell verringern. Dann werden Tiere in Bewegung auf Ihrem Foto scharf dargestellt.

Tiere in Bewegung

Bei den meisten Kameras gibt es die „Sport Modus“ Einstellung, die dafür sorgt, dass die Verschlusszeit verringert wird. Falls diese Einstellung bei Ihrer Kamera nicht vorhanden ist, können Sie die Verschlusszeit manuell verringern. Dann werden Tiere in Bewegung auf Ihrem Foto scharf dargestellt.

Beste Lichtverhältnisse für Außengehege

Ein bewölkter Himmel, der die Sonne nicht ganz durchlässt, eignet sich am besten für bezaubernde Schnapsschüsse. Grelle Sonnenstrahlen und Regen sind besonders ungünstig.

Allgemeine Tipps für Tierfotografen

Beobachten Sie Tiere lange und aufmerksam, um Sie besser einschätzen zu können. Sie wiederholen oft ein bestimmtes Verhalten in gleichmäßigen Abständen. Gehen Sie ruhig alleine auf Entdeckerreise, da sich Ihre Begleiter  oft nur gelangweilt fühlen, wenn es zu langen Stehzeiten kommt. Dieses Warten lohnt sich aber bestimmt, wenn Sie als Ergebnis spektakuläre Bilder Ihren Freunde und Ihrer Familie präsentieren können.





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