Gelungene Gruppenfotos machen: Do’s & Don’ts

Viele Leute optimal auf ein Foto bringen – das ist keine leichte Aufgabe. Egal, ob Groß- oder Kleingruppen, Tücken gibt es immer. Wir haben für Sie 4 Do’s und 3 Don’ts zusammengesucht, die Ihnen bei Ihrem nächsten Gruppenfoto helfen sollen.

Do 1: Passende Location

Der Ort, an dem fotografiert wird, ist ein sehr wichtiger Bestandteil eines gelungenen Fotos. Überlegen Sie sich schon vorher genau, wo fotografiert werden soll. Besonders geeignet sind Orte mit natürlichen Abstufungen. Dort können die Personen angeordnet werden, ohne dass sie einander überdecken und es müssen auch keine Utensilien wie Bänke usw. mitgebracht werden. Außerdem ist es von Vorteil, wenn der Hintergrund so wenig als möglich vom Motiv ablenkt und ausreichend natürliches Licht vorhanden ist. Bei Sportgruppen bietet es sich zum Beispiel an, sie auf dem Sportplatz oder bei der Ausübung des Sports abzulichten.

Do 2: Achtung Farbe

Bei einem Gruppenfoto sollte die Aufmerksamkeit stets auf die Gesichter gelenkt sein und nicht auf die Kleidung. Darum ist es wichtig, dass die Personen einfarbige oder zumindest nicht zu bunte Kleidung tragen. Auf den T-Shirts oder Pullovern sollten zudem keine zu großen Logos oder Ähnliches zu sehen sein, denn dies würde den Gesichtern Aufmerksamkeit entziehen.

Do 3: Personen anordnen

Wenn Sie die Personen, die auf dem Gruppenfoto abgelichtet werden sollen, anordnen, achten Sie darauf, dass Sie zum Beispiel Pärchen oder Familien möglichst nebeneinander positionieren. Stellen Sie außerdem sicher, dass alle Gesichter der Personen sichtbar sind und gehen Sie so nah es geht ans Motiv heran, damit möglichst viele Details am Foto erkennbar sind.

Do 4: Bei großen Gruppen

Gruppenfotos, auf denen sehr viele Personen zu sehen sein sollen, stellen meist eine besondere Herausforderung für den Fotografen dar. Wenn stehend posiert wird, sollten größere Personen generell eher Hinten und in der Mitte platziert werden, Kleinere Vorne und an den Seiten und Babies sowie Kleinkinder sollten von den Eltern gehalten werden. Bei großen Gruppen bietet es sich außerdem an, etwas von oben – also zum Beispiel von einer Leiter aus – zu fotografieren, weil dann alle Gesichter am Foto besser sichtbar sind.

Don’t 1: Keine Zeit verschwenden

Investieren Sie nicht zu viel Zeit, um ein möglichst kreatives Foto zu schießen. Bei Gruppenfotos ist die Aufmerksamkeit der zu Fotografierenden immer sehr beschränkt und keiner will zu lange in einer Pose verharren. Kleine Gruppen sind besser geeignet, um von ihnen kreative Fotos zu schießen.

Don’t 2: Kein zweiter Fotograf

Achten Sie darauf, dass immer nur ein Fotograf fotografiert und kein zweiter daneben steht. Die Personen, die fotografiert werden sollen, können ja schließlich nur in eine Kamera sehen und wenn zwei oder mehrere zur Auswahl stehen, wird es nie passieren, dass alle gleichzeitig in dieselbe blicken.

Don’t 3: Vorsicht Horizont

Lichten Sie die Köpfe nicht in einer Linie mit dem Horizont ab. Die Gesichter sind durch den Horizont später nur schlecht erkennbar. Dies trifft aber nicht nur auf den Horizont zu, sondern auch auf andere ablenkende Hintergründe. In solchen Fällen können Sie einfach den Winkel etwas ändern und die Gruppe zum Beispiel von oben oder von unten (dann wäre der Himmel im Hintergrund) fotografieren.

 

Gruppenfotos sind stets eine Herausforderung – die Sie aber bestimmt mit Bravour meistern können. Das wichtigste ist einfach, oft auf den Auslöser zu drücken. So können Sie später aus vielen Fotos auswählen und wenn nötig, die Fotos im Nachhinein bearbeiten.



  1. Bei größeren Familienfeiern ist es bei uns auch immer ein ziemlich kompliziertes Unterfangen, ein gutes Gruppenfoto zu schießen. Bis alle auf den richtigen Platz stehen und man somit endlich die Möglichkeit bekommt, den Auslöseknopf zu betätigen dauert es oft Ewigkeiten. Da sind kleinere Gruppen schon um einiges leichter abzulichten und meist ist das Endergebnis auch deutlich besser.

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