Wie fotografiert man ein Portrait?

Für ein gut fotografiertes Portrait ist das Motiv genauso wichtig wie der Fotograf. Denn nur wenn sich der oder die Portraitierte auch richtig wohl fühlt, gelingt ein tolles Foto. Eines gleich vorweg: Das gute alte „Cheeese“ hat ausgedient. Denn so werden nur die Augen zugekniffen, es entsteht aber kein natürliches Lächeln. Besser, man sorgt als Fotograf für gute Laune und lockert die Stimmung auf. Dann bekommt man schnell ein natürliches Lächeln, bei dem auch die Augen strahlen.

  • Um eine Person gut zu portraitieren, lohnt es sich, vorher Glanzstellen dezent wegzupudern und abstehende Haare anzulegen.
  • Fotografieren Sie die Person nicht frontal, sondern leicht seitlich. So wirkt das Gesicht zarter und das Motiv spannender.
  • Seitlicher Lichteinfall lässt die fotografierte Person natürlich und harmonisch wirken und gibt eine schöne Form.
  • Experimentieren Sie mit der Perspektive: Gehen Sie leicht in die Knie oder stellen Sie sich auf die erste Stufe einer Leiter – Sie werden staunen, wie anders die Fotos wirken.
  • Probieren Sie verschiedene Hintergründe aus: ruhige Hintergründe wie pastellfarbene Wänden oder großformatige Bilder. Besonders im Freien tun sich tolle Möglichkeiten auf, z. B. blauer Himmel oder eine Blumenwiese.
  • Im Freien ist es besser, das Portrait im Schatten zu fotografieren bzw. auf ein paar Wolken zu warten. Dann herrscht nämlich weicheres Licht, und die fotografierte Person hat nicht das Bedürfnis, die Augen zusammenzuzwicken.
  • Weitere Tipps zu Portraitfotos: Die Drittel-Regel

Hier eine nette Video-Anleitung (auf englisch) für den/die Portraitierten: Wie schaut man auf Fotos gut aus?



  1. Pingback: Fotogeschenke für Weihnachten

  2. Pingback: 8 Tipps für gute Bewerbungsfotos

  3. Pingback: So schießen Sie gute Fotos: die Drittel-Regel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.